Chiemseetriathlon und und RNC Ladenburg

von Julian Erhardt (Kommentare: 0)

Hier folgt ein kurzer Nachtrag zu meinem Heimspiel beim Chiemseetriathlon, sowie dem Römerman in Ladenburg am vergangenen Wochenende.

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Foto: Ingo Kutsche

pünktlich zum Startschuss setzten in Chieming strömender Regen und Sturm ein, sodass mir starke Wellen bereits beim Schwimmen einiges abverlangten. Nichts desto Trotz konnte ich mich hier in der Spitzengruppe behaupten, lediglich Michael Raelert war nach den 2km bereits 1:30 min enteilt.

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Foto: Ernst Wukits

Zusammen mit Thomas Steger, auf Position zwei liegend, ging es dann auf die 82km-lange, rutschige Radstrecke. Nach zehn Kilometern brach mir das Hinterrad aus, einen Sturz konnte ich gerade so vermeiden. Da auf den darauffolgenden Metern das Hinterrad nicht wie gewohnt lief, fuhr ich rechts heran, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Nach dieser Verzögerung waren die Konkurrenten außer Sichtweite. So absolvierte ich die restliche Radstrecke alleine.

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Foto: Ernst Wukits

An Position sechs liegend, ging es schließlich auf die 20km-lange Laufstrecke, bei der ich leider zu keinem Zeitpunkt in mein gewohntes Lauftempo finden konnte. So wurde ich noch von einem Athleten überholt und kam am Ende als siebtplatzierter ins Ziel.

Mancheiner wäre mit dieser Platzierung sicher zufrieden gewesen. Da ich jedoch, gerade beim Radfahren und auch besonders beim Laufen, nicht annähernd an erbrachte Trainingsleistungen herankommen konnte, war ich äußerst unzufrieden. Nächstes Jahr werde ich alles daran setzen, wieder weiter vorne zu landen.

 

Am vergangenen Samstag konnte ich im Rahmen des dritten Rennen des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar in Ladenburg neue Stärke beweisen.

Nach dem Start war eine Schwimmstrecke von 1,8km im Neckar zu bestreiten. Diese erwies sich im Neoprenanzug durch die hohe Wassertemperatur und die mangelhafte Wasserqualität als Kampf gegen die Hitze. Dennoch konnte ich das Wasser zusammen mit einigen anderen um Position fünf herum verlassen.

Anschließend ging es auf die 41km-lange, bergige Radstrecke. Die harten, teilweise sehr langen Anstiege, kosteten mich sehr viel Kraft, die Abfahrten hingegen konnte ich sehr gut meistern.

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Foto: Marcel Hilger

Nach der anspruchsvollen Radstrecke ging es, knapp hinter den drei Führenden, zu fünft auf eine Laufstrecke von 10 Kilometern. Nach Kilometer zwei konnte ich bereits auf Position drei vorlaufen.

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Foto: Tanja Weiß

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Foto: Marcel Hilger

So musste ich am Ende lediglich dem Cup-Verteidiger Florian Angert und dem Altmeister Timo Bracht den Vortritt lassen, zu dem der Abstand von 30 Sekunden in der zweiten Hälfte konstant blieb.

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Foto: Marcel Hilger

Es wird somit in den letzten beiden Rennen des Cups zu einem Herzschlagfinale zwischen Florian Angert und mir kommen, da aktuell nur wenige Punkte zwischen uns liegen.

 

Weiter geht es bereits nächste Woche beim Heidelbergman, der eine noch anspruchsvollere Strecke bereithält.

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