Saisonende Challenge Walchsee und Davos

von Julian Erhardt (Kommentare: 0)

Challenge Walchsee

Kein gutes Karma am Walchsee....
Beim Schwimmen wechselte ich in einer 4er Gruppe mit Manuel Küng, Fred Funk und Fabi Reuther mit weniger als einer Minute Rückstand auf die zwei Führenden auf das Rad.
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Durch einen guten Wechsel schob ich mich schnell auf Platz 3 vor und bald hatten wir auch schon den bis dahin Zweitplatzierten gestellt und überholt. Zusammen mit Fred drückte ich ordentlich aufs Gas und nur Manuel Küng konnte uns mit etwas Abstand folgen, verlor aber auch nach und nach an Boden. Am einzigen längeren Anstieg Ende der ersten Runde attackierte Fred dann und ich konnte/wollte nicht folgen, da ich das Rennen kontrolliert weitermachen wollte. An Position 3 liegend ging es dann weiter in Runde zwei und bei ca. Kilometer 50 von 84 hörte ich ein leises Zischen und hoffte zunächst noch, dass das Geräusch nicht von mir selbst kam. Als mein Rad dann jedoch innerhalb kürzester Zeit nichtmehr das machte, was ich wollte, fuhr ich links ran und stellte fest, dass mein Hinterrad komplett platt war. Ein länglicher spitzer Stein hatte sich durch meinen Mantel in meinen Schlauch gebohrt und so half natürlich auch die Dichtmilch nichts. Den Stein konnte ich mit bloßen Händen leider auch nicht aus dem Mantel entfernen ( Zu Hause schaffte ich es dann mit viel Kraftaufwand mit einer Pinzette) und war somit gezwungen das Rennen zu aufzugeben.
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So fuhren Sebastian Kienle, Manuel Küng und Niklas Bock an mir vorbei und ich konnte immerhin noch etwas Zeiten durchgeben und anfeuern. Glücklicherweise war der Besenwagen gerade in der Nähe und nahm mich freundlicherweise samt Rad mit in die Wechselzone, vielen Dank nochmal an dieser Stelle! Glückwunsch an dieser Stelle an die schnellen Jungs und Mädels besonders natürlich an meinen Kumpel Fred auf Platz!


Für mich ging es nach dem Rennen schnell wieder zurück ins Training um gut für die Challenge Davos in weniger als zwei Wochen gerüstet zu sein.

Fotos 1 und 6 ©Ingo Kutsche und Fotos 2,3,4,5 ©José Luis Hourcade

Challenge Davos

Das war ein brutaler Tag bei der Challenge Davos! Die Strecke war mit einem Schwimmen bei 16°C, einem Radfahren mit fast 1800 Höhenmetern und einer anspruchsvollen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern meine bislang Härsteste!


Das Schwimmen beendete ich in einer vier Mann starken Spitzengruppe und konnte dann sogar in Führung liegend den Anstieg zum Flüela Pass in Angriff nehmen.
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Pieter Heemeryck und Sven Riederer konnten sich dann recht schnell etwas von mir absetzen, doch ich schaffte es den Rückstand bis zur Hälfte der Radstrecke bei unter 1min zu halten, bzw. durch eine sehr schnelle Abfahrt nach Susch sogar wieder auf gute 30 Sekunden herankommen. Beim zweiten Anstieg zum Flüela musste ich dann noch zwei weitere Athleten ziehen lassen und dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen. Nach der langen Abfahrt waren meine Muskeln etwas kalt und träge geworden und so tat ich mir schwer mein Tempo zu finden. Als Fünfter kam ich dann in die Wechselzone und ging mit ca. 5min Rückstand auf die zwei Führenden auf die Laufstrecke.
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Recht bald war ich fast am Viertplatzierten dran und lief bis Kilometer 7 konstant gute 10 Meter hinter ihm. Von hinten kam Laszlo Tarnai aufgelaufen, musste sich aber von uns bald wieder überholen lassen, da er mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Mir selbst ging es auch nicht wirklich gut aber ich schaffte es recht konstant weiter zu laufen. Dann bekam ich selbst leider regelmäßig Krämpfe und kämpfte von da an nur noch gegen mich selbst. Dennoch war der Abstand im Ziel zu Platz 4 und 5 nicht allzu groß und ich kam total platt auf Platz 6 in das Ziel.
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Die erste Mitteldistanz in diesem Jahr, bei der ich am Ende mit der Platzierung und dem Rennverlauf leben kann und in das Ziel gebracht habe. Natürlich bleibt viel Luft nach oben, jedoch gab es viele gute Ansätze die Lust auf mehr in 2019 machen.
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Somit konnte ich mein bisher bestes Resultat bei einem Challenge Profi Rennen erzielen und mich für The Championship in Samorin 2019 qualifizieren.


Nun geht es erst einmal in die Saisonpause!

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Vielen Dank an dieser Stelle an Ingo Kutsche für die genialen Fotos auf Davos!

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