Upddate Ende 2015

von Julian Erhardt (Kommentare: 0)

Bereits Ende September bin ich zu Beginn noch sehr human wieder in das Training eingestiegen. In den ersten vier Wochen durfte ich dann auch die Situation der arbeitenden Bevölkerung kennenlernen, denn ich durfte neben meinem alltäglichen Training noch 40 Stunden im Medical Park Chiemsee in Bernau verbringen. Dort konnte ich tolle neue Eindrücke sammeln, merkte jedoch auch deutlich wie schwer es ist an einem Tag, Woche für Woche neben den acht Stunden Arbeit noch zwei bis vier Stunden Training einzubauen. Gerade in der Winterzeit stellt einen dies vor eine schwierige Aufgabe und so war ich dann nach dem Praktikum auch wieder froh, in Saarbrücken studieren zu dürfen und dort doch deutlich flexibler in der Tagesplanung bin. Im Saarland angekommen ging es dann auch im Training wieder ordentlich vorwärts und besonders das Laufen ging auch zu Beginn bereits sehr gut. Daher wurden auch in Abstimmung mit meinem Trainer einige Laufwettkämpfe ins Auge gefasst, um auch frühzeitig wettkampfspezifische Reize zu setzten. Der erste Lauf stand dann in Elm im Rahmen des Crosslaufes an, wo ich mich im Vergleich zu meinem letzten Start in 2013 um gut 40 Sekunden über die 8,2km verbessern konnte und somit erneut den Gesamtsieg über die Langstrecke einfahren konnte.

Ergebnisliste

Zeitungsbericht


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Nach einem umfassenden Trainingsblock stand dann ein aufregendes Wochenende an, bei dem neben meiner ersten Sailfish Night of the Year am Samstag Abend, auch noch ein 10km Lauf am Sonntag Morgen in Neunkirchen auf dem Plan stand. Der Abend in Langen wusste auf jeden Fall zu überzeugen und es war schön mal die ganzen Sportkollegen und Sportkolleginnen außerhalb von Trainingslagern oder Wettkämpfen zu sehen und interessante Gespräche zu führen. Auch das ungewohnt schicke Outfit der meisten Gäste war ungewohnt aber dennoch sehr ansprechend. Spät in der Nacht ging es dann noch mit dem Auto zurück nach Saarbrücken und mit durchaus vorhandenem Schlafmangel nach Neunkirchen. Natürlich keine optimalen Voraussetzungen für einen Wettkampf aber manchmal muss man eben Kompromisse eingehen und so stand ich dennoch top motiviert an der Startlinie. Bis Kilometer 4,5 lief dann soweit auch alles sehr gut nach Plan und ich war in einer flotten Gruppe an Position 2-4 unterwegs, nur Steffen Justus war zu diesem Zeitpunkt einige Meter enteilt. Dann bekam ich leider extremes Seitenstechen, da ich mir einige Tage vor dem Wettkampf beim Krafttraining eine Blockade im Rücken/Rippenbereich zugezogen hatte und so nicht ordentlich Atmen konnte. Nach etlichen Sekunden stehend am Streckenrad lief ich dann wieder los und absolvierte die restichen Kilometer mehr schlecht als Recht, um dann am Ende als Gesamt 6. den Umständen entsprechend noch ganz passabel finshen zu können. Nach einigen intensiven Behandlungen bei meiner Physiotherapeutin bekamen wir das Problem dann allerdings recht schnell wieder in den Griff und einige gute Einheiten folgten. Das Wochenende darauf ging es dann auch schon nach Scharbeutz an die Ostsee zu den Erdinger Alkoholfrei Teamdays. In sehr schöner Lage durften wir dort dann bis Sonntag in unterstützender Funktion agieren und in meinem Fall die Teammitglieder beim Lauftraining und Lauf-Abc betreuen. Hierbei durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen, was aber den strahlenden Gesichtern zufolge nicht der Fall gewesen sein dürfte. Zudem durfte ich mich das erste mal auf ein schickes 29er von Cube setzten und weiß nun was ich mir definitiv bald zulegen werde. Einfach unfassbar wie unterschiedlich man sich auf einem Mountainbike fühlen kann. Den Abschluss machte dann noch der legendäre letzte Abend an der Bar, bei dem eine super Stimmung herrschte und sehr viele interessante Gespräche auch über Themen außerhalb des Triathlons geführt wurden.  Nun folgt noch das letzte Wochenende dieses Blocks, an dem ich beim 10km Lauf in Ottweiler an der Startlinie stand. Dort hatte sich am Start ein sehr starkes Teilnehmer Feld mit einigen 30Minuten Läufern über 10km aufgereiht und ich spekulierte insgeheim trotzt der rutschigen Verhältnisse auf eine neue Bestzeit. Durch eine sehr kontrollierte Renneinteilung konnte ich ein gleichmäßiges Tempo Laufen und sehr lange die Beine von Dennis Zimmer halten der ein klasse Pace lief. Auch den später Zweitplatzieren Peter Lehmann konnten wir dann 1km vor dem Ziel noch stellen, dieser wusste jedoch gleich wieder zu kontern und lief so mit knappem Vorsprung ins Ziel. Zu allem Übel verlor ich nun auch noch meinen Zielsprint und musste so mit dem undankbaren 4.Platz vorlieb nehmen, was mich aber keineswegs störte, denn in 32:11min konnte ich für mich eine neue persönliche Bestzeit aufstellen womit ich Mitte Dezember schon sehr zufrieden bin!

 

Ergebnisliste 

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Beim Vorsilvesterlauf in Aschau werde ich dann noch mal alles daran setzten, vor einigen bekannten Gesichtern an der Strecke wieder auf dem Podium zu stehen.

Bis dahin frohes Trainieren und natürlich schöne Weihnachten

Euer Juli

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