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Probleme im Vorfeld und Rhein Neckar Cup Rennen in Mußbach und Maxdorf

Nach dem Rennen in Heilbronn ging es für mich bereits nach zwei Wochen mit dem ersten Rennen des Basf Triathlon Cup Rhein Neckar 2019 in Mußbach weiter. Nachdem wir am Wochenende vor dem Rennen noch auf einer Hochzeit in Heilbronn waren, beschloss ich unter der Woche noch in Würzburg bei meiner Tante zu bleiben um etwas Fahrwege zu sparen. Dort lief es dann leider alles andere als geplant. Ich startete zu einer Radtour los und wollte mich auf einem Radweg stadtauswärts vorarbeiten. Als mir einige Fußgänger auf dem Radweg entgegenkamen, konnte ich diesen zwar noch ausweichen, verlor dann jedoch aufgrund einer Bodenwelle die Kontrolle über mein Rad und flog über den Lenker auf die Straße. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt kein Auto auf der Straße sodass ich recht schnell mein Rad und einige Utensilien wieder von der Straße retten konnte. Mit einigen Schürfwunden machte ich mich auf den Heimweg und merkte nach und nach, dass mein linkes Knie und meine linke Schulter ordentlich schmerzten. Nach einer ersten Säuberung meiner Wunden unter der Dusche nahmen die Schmerzen in meiner Schulter immer mehr zu, sodass ich mich in die Notaufnahme begab. Einige Stunden später hatte ich dann die Diagnose, dass zum Glück nichts gebrochen war, ich jedoch eine schwere Prellung im Bereich der Schulter davongetragen hatte. Weniger als 7 Tage vor dem Rennen in Mußbach, wollte ich einen Start eigentlich schon abschreiben. Nachdem ich erst einmal zwei Tage außer Spazieren Garnichts gemacht hatte, versuchte ich vorsichtig das Laufen, was überraschender Weise schon ganz gut funktionierte. Die Ernüchterung folgte dann jedoch bereits am nächsten Tag als ich versuchte mich im Wasser schwimmend fort zu bewegen. Jeder Versuch einen Kraulzug mit dem linken Arm hinzubekommen scheiterte mit stechenden Schmerzen im Schulterbereich kläglich. Gegen Ende der „Einheit“ schaffte ich es dann zumindest 25m am Stück zu kraulen jedoch immer noch mit Schmerzen. Das Radfahren funktionierte einen weiteren Tag später soweit ganz gut nur die Aeroposition und Unebenheiten bereiteten mir Schmerzen. Mitte der Woche entschloss ich mich dann, es in Mußbach einmal zu probieren, da es sich ja nur um eine Sprintdistanz handelte.

So reiste ich am Donnerstag Abend nach Mußbach an und bereitete mich in den Tagen vor dem Rennen in gewohnter Manier vor. Die Strecken hatten sich im Vergleich zu den Vorjahren etwas geändert daher besichtigte ich diese recht ausgiebig.

Die Temperaturen waren am Renntag so hoch wie noch nie in diesem Jahr und so war klar, dass wir den abschließenden 5km gegen 11:45 bei übr 30Grad absolvieren würden. Ich war für die 750m Schwimmen auf einer Bahn mit David Breinlinger eingeteilt, von dem ich wusste, dass er sehr gut und schnell Schwimmen konnte. Überraschenderweise ging das Schwimmen dann einigermaßen gut und ich konnte also zweiter in die Wechselzone Laufen. Beim Radfahren schaffte ich es dann mir einen Vorsprung von 40-45 Sekunden auf die anderen Jungs herauszufahren. Der Schlüssel hierfür eine gute 2.Hälfte der Radstrecke. Beim Laufen merkte ich, dass Fredrik Henes von hinten immer näher kam, jedoch sollte ich es sich für mich am Ende auch gerade noch so ausgehen. So bog ich dann in das Stadion ein und wurde schon als Sieger gefeiert. Als es noch 100m bis zum Ziel waren, hatte ich noch einen Vorsprung von fast 50m. Leider musste ich mich genau in diesem Moment mehrmals übergeben und stehen bleiben. So kam ich dann mit 19 Sekunden Rückstand hinter dem Sieger Fredrik Hennes ins Ziel..... Über den Ausgang des Rennens bin ich sehr enttäuscht ohne wenn und aber! Ein kleines Deja vue also und wieder ein 2.Platz in Mußbach zum Auftakt des Basf Triathlon Cup Rhein Neckar. Dennoch bin ich mit meiner Leistung im Ganzen und mit etwas Abstand betrachtet sehr zufrieden. Besonders in Anbetracht der Woche vor dem Rennen und bereits eine Woche später sollte ich ja in Maxdorf über die Mitteldistanz schon wieder eine Gelegenheit zur Revanche haben.

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Die Tage unter der Woche nutze ich nochmal um etwas Training zu absolvieren und hoffte, dass sich mein Körper vom Sturz weiter erholen würde. Es wurde auch von Tag zu Tag besser, gerade was die Schürfwunden angeht, nur die Prellung in der Schulter bereitet mit bis heute noch Probleme. Die Vorbelastung am Tag vor dem Rennen lief auf dem Rad und beim Laufen dann so gut, dass es für mich selbst nur ein Ziel gab à besser abzuschneiden als meine Startnummer(2).

Dementsprechend fokussiert und selbstbewusst ging ich dann auch mit einem klaren Plan in das Rennen. Beim Schwimmen wählte ich mein eigenes gleichmäßiges Tempo und konnte so mit einer guten Leistung nach 2km in einer 4-köpfigen Spitzengruppe in die Wechselzone laufen. Der Wechsel klappte prima und so ging es als Führender auf die anspruchsvolle Radstrecke mit 1000 Höhenmetern. Die ersten 10km waren flach und ich schlug ein moderates Tempo an der Spitze an, da ich wusste, dass es in den Anstiegen hart werden würde. Wie erwartet überholte mich dann Malte beim ersten kleineren Anstieg und attackierte gleich ordentlich. Ich fühlte mich jedoch gut und hielt dagegen, sodass wir innerhalb von 2km mehrmals die Positionen tauschten und uns ein gutes Duell lieferten. Der Rest von der Radstrecke ist relativ schnell erzählt. Malte drückte in den folgenden Bergaufpassagen ordentlich aufs Gas und ich holte in den Bergab- und Flachstücken wieder auf und versuchte hier das Tempo hochzuhalten. So konnten wir dann auch einen Vorsprung von etwa 4min auf die nächsten Verfolger um Fredrik Henes herausfahren. Durch einen erneut guten Wechsel ging ich als Führender auf die abschließende gut 20km lange Laufstrecke. Nach einer von drei zu laufenden Runde hatte ich 30s Vorsprung auf Malte, nach zwei Runden ca. 1min. Fredrik kam nach zwei Runden bis auf knapp 2min auf mich heran. Glücklicherweise hatte ich mir mein Rennen beim Laufen gut eingeteilt und konnte die letzte Runde noch einmal zulegen und so am Ende überglücklich mit 2:11min Vorsprung vor Fredrik und 4:29min vor Malte das Rennen gewinnen. Balsam also für die Seele nach dem letzten Wochenende und viel Motivation für die kommenden Wochen.

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Bilder 2,4 und 5 ©PIX-Sportfotos

In der Gesamtwertung des Rhein Neckar Cups liege ich nun nach zwei Rennen wieder in Führung und freue mich schon sehr auf mein Heimrennen, dem EBERL Chiemsee Triathlon in drei Wochen. Bis dahin geht es im Training nochmal um den letzten Feinschliff.

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Start der Saison 2019

1.Platz Duathlon Hilpoltstein mit neuem Streckenrekord

Nur 1 Woche nach meinem zweiwöchigen Trainingslager in der Toskana wollte ich schon einmal etwas Wettkampfluft schnuppern. An den Duathlon in Hilpoltstein hatte ich noch gute Erinnerungen, als ich als Jugend A Starter vor etlichen Jahren den Bayerischen Meistertitel gewinnen konnte. Auf dem 8km langen Laufpart ließ ich Jonathan Zipf nach ca. 3km ziehen und wechselte mit ca. 40 Sekunden Rückstand auf die Radstrecke. Dort konnte ich nach 5km bereits die Führung übernehmen und mich schnell absetzten. Leider verpasste ich dann nach 10km eine Abbiegung und mein Vorsprung von 30 Sekunden war wieder bei null…. Eine perfekte Gelegenheit also um mit einer schwierigen Situation im Wettkampf zurechtzukommen ;) Ich fuhr einfach meinen Stiefel weiter und konnte nach gut 30km mit fast 2min Vorsprung in die Laufschuhe wechseln. Den abschließenden Lauf konnte ich dann noch mit der Tagesbestzeit beenden und vor Jonathan Zipf gewinnen. Obendrein noch den Streckenrekord von Dorian Wagner aus dem Jahr 2009 sichern. Ein rundum gelungener Test also für die Challenge Riccione 1 Woche später.

7.Platz Challenge Riccione Mitteldistanz

Das Rennen in Italien war für mich in den letzten Jahren stets ein Tag zum vergessen. Wieso auch immer, hatte ich mich dennoch entschlossen mein Glück erneut zu versuchen.
Das Training über den Winter war prima gelaufen und auch die Daten der Leistungsdiagnostiken sowie Testwettkämpfe waren gut verlaufen, sodass ich gut gerüstet am Start stand.
Beim Schwimmen konnte ich mal wieder im Meer nicht das zeigen was ich eigentlich kann und so kam ich zwar als 6. aus dem Wasser, jedoch war der Abstand zu den Führenden mit fast 2min schon sehr groß.
Auf dem Rad lief es die ersten 20km ganz gut, dann erwischte ich leider einen rabenschwarzen Tag und pedallierte den größten Teil der Radstrecke in meinem hohen Ga1-Wattbereich. Immerhin liefen die letzten 20-30km dann wieder einigermaßen und so ging es als 7. auf die Laufstrecke.
Die erste der drei zu laufenden Runden ging ziemlich zäh, da ich mit Seitenstechen zu kämpfen hatte. Als dies dann mit der zweiten Runde verflogen war, konnte ich endlich so laufen, wie ich es mir erhofft hatte und mit einer der schnellsten Zeiten des Tages noch einen Konkurrenten kurz vor dem Ziel einholen und so als 7. Nur ganz knapp hinter Platz 6 finishen.
Alles in allem ein deutlich besserer Start in die Saison als in den letzten Jahren

1.Platz 12km Stadtlauf Traunstein mit neuem Streckenrekord

Aus dem vollen Training heraus beschloss ich noch eine harte Laufeinheit im Rahmen des Traunsteiner 12ers zu absolvieren. Ich war erstaunt wie „gut“ ich trotz massivem Muskelkater die 12km auf schwierigem Geläuf absolvieren konnte. Platzregen und 4 Grad Außentemperatur machten den Wettkampf nochmal ein Stückchen härter und so war ich umso erstaunter nach 40:49min mit neuem Streckenrekord das Ziel zu überqueren. Richtig stark auch die Leistung meines Kumpels und Trainingskollegen Michi Ager auf Platz 2 mit nur 43Sekunden Rückstand.

5.Platz Challenge Heilbronn mit DM Mitteldistanz

Nachdem ich noch am Donnerstag mit Gebiomized und Staps mein Equipment und meine Radposition auf der Radbahn in Augsburg unter die Lupe genommen hatte(hier konnten wir 15W bei meiner Mitteldistanz Geschwindigkeit einsparen), ging es über Umwege nach Heilbronn. Am Tag vor dem Rennen hatte ich bei meiner letzten Vorbelastung auf dem Rad extrem schlechte Beine und schlug mich zudem noch den ganzen Tag mit starken Kopfschmerzen herum…. Wie sollte ich in diesem Zustand nur in so einem top besetzten Feld am nächsten Tag bestehen können fragte ich mich immer wieder….Irgendwann dachte ich mir, dass schlechte Beine am Tag vor dem Rennen oft ein gutes Ohmen sind und beschloss mich auf das mir Bestmögliche zu konzentrieren.
Nach gutem Start im kalten Neckar wurde ich leider in die Zange genommen und von den hinter mir schwimmenden Athleten regelrecht überrollt. So musste ich mich im Laufe des Schwimmens erst wieder einige Positionen nach vorne kämpfen um dann mit der ersten großen Gruppe als 10. aus dem Wasser zu kommen.
Auf dem langen Weg zur und durch die Wechselzone konnte ich dann einige Plätze gut machen, nur um dann einen miserablen Wechsel zu erwischen und mit Abstand als letzter der Gruppe auf das Rad zu wechseln.
Hier erwischte ich dann zwar keinen „Sahnetag“, konnte jedoch recht konstant mein Programm abspulen und so an Position 7 liegend die Laufstrecke in Angriff nehmen. Nach einer schnellen ersten 7km Runde konnte ich mich auf Platz 5 an einem Holländer und Schweizer vorbei nach vorne schieben. Der Abstand zum Podium war dann zu groß, als dass ich nun noch volles Risiko gehen hätte müssen und so lief ich die letzten beiden Runden konstant zu Ende. Mit dem 5.Platz bin ich für den Zeitpunkt des Jahres, in einem starken Feld und mit noch ausbaufähigen, aber konstanten Einzelleistungen sehr zufrieden. Wenn nur Sebastian Kienle, Flo Angert, Ruben Zepunke und Andreas Dreitz schneller als man selbst sind gibt es keinen Grund sich für seine Leistung zu schämen, zumal ich weiß, dass ich noch deutlich mehr kann. Genau das werde ich versuchen im Verlauf der nächsten Rennen und der Saison zu beweisen ;)


Weiter geht es in zwei Wochen beim ersten Rennen des BASF Triathlon Cup Rhein Neckar in Mußbach und eine Woche später in Maxdorf.

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Saisonende Challenge Walchsee und Davos

Challenge Walchsee

Kein gutes Karma am Walchsee....
Beim Schwimmen wechselte ich in einer 4er Gruppe mit Manuel Küng, Fred Funk und Fabi Reuther mit weniger als einer Minute Rückstand auf die zwei Führenden auf das Rad.
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Durch einen guten Wechsel schob ich mich schnell auf Platz 3 vor und bald hatten wir auch schon den bis dahin Zweitplatzierten gestellt und überholt. Zusammen mit Fred drückte ich ordentlich aufs Gas und nur Manuel Küng konnte uns mit etwas Abstand folgen, verlor aber auch nach und nach an Boden. Am einzigen längeren Anstieg Ende der ersten Runde attackierte Fred dann und ich konnte/wollte nicht folgen, da ich das Rennen kontrolliert weitermachen wollte. An Position 3 liegend ging es dann weiter in Runde zwei und bei ca. Kilometer 50 von 84 hörte ich ein leises Zischen und hoffte zunächst noch, dass das Geräusch nicht von mir selbst kam. Als mein Rad dann jedoch innerhalb kürzester Zeit nichtmehr das machte, was ich wollte, fuhr ich links ran und stellte fest, dass mein Hinterrad komplett platt war. Ein länglicher spitzer Stein hatte sich durch meinen Mantel in meinen Schlauch gebohrt und so half natürlich auch die Dichtmilch nichts. Den Stein konnte ich mit bloßen Händen leider auch nicht aus dem Mantel entfernen ( Zu Hause schaffte ich es dann mit viel Kraftaufwand mit einer Pinzette) und war somit gezwungen das Rennen zu aufzugeben.
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So fuhren Sebastian Kienle, Manuel Küng und Niklas Bock an mir vorbei und ich konnte immerhin noch etwas Zeiten durchgeben und anfeuern. Glücklicherweise war der Besenwagen gerade in der Nähe und nahm mich freundlicherweise samt Rad mit in die Wechselzone, vielen Dank nochmal an dieser Stelle! Glückwunsch an dieser Stelle an die schnellen Jungs und Mädels besonders natürlich an meinen Kumpel Fred auf Platz!


Für mich ging es nach dem Rennen schnell wieder zurück ins Training um gut für die Challenge Davos in weniger als zwei Wochen gerüstet zu sein.

Fotos 1 und 6 ©Ingo Kutsche und Fotos 2,3,4,5 ©José Luis Hourcade

Challenge Davos

Das war ein brutaler Tag bei der Challenge Davos! Die Strecke war mit einem Schwimmen bei 16°C, einem Radfahren mit fast 1800 Höhenmetern und einer anspruchsvollen Laufstrecke mit etlichen Höhenmetern meine bislang Härsteste!


Das Schwimmen beendete ich in einer vier Mann starken Spitzengruppe und konnte dann sogar in Führung liegend den Anstieg zum Flüela Pass in Angriff nehmen.
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Pieter Heemeryck und Sven Riederer konnten sich dann recht schnell etwas von mir absetzen, doch ich schaffte es den Rückstand bis zur Hälfte der Radstrecke bei unter 1min zu halten, bzw. durch eine sehr schnelle Abfahrt nach Susch sogar wieder auf gute 30 Sekunden herankommen. Beim zweiten Anstieg zum Flüela musste ich dann noch zwei weitere Athleten ziehen lassen und dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen. Nach der langen Abfahrt waren meine Muskeln etwas kalt und träge geworden und so tat ich mir schwer mein Tempo zu finden. Als Fünfter kam ich dann in die Wechselzone und ging mit ca. 5min Rückstand auf die zwei Führenden auf die Laufstrecke.
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Recht bald war ich fast am Viertplatzierten dran und lief bis Kilometer 7 konstant gute 10 Meter hinter ihm. Von hinten kam Laszlo Tarnai aufgelaufen, musste sich aber von uns bald wieder überholen lassen, da er mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Mir selbst ging es auch nicht wirklich gut aber ich schaffte es recht konstant weiter zu laufen. Dann bekam ich selbst leider regelmäßig Krämpfe und kämpfte von da an nur noch gegen mich selbst. Dennoch war der Abstand im Ziel zu Platz 4 und 5 nicht allzu groß und ich kam total platt auf Platz 6 in das Ziel.
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Die erste Mitteldistanz in diesem Jahr, bei der ich am Ende mit der Platzierung und dem Rennverlauf leben kann und in das Ziel gebracht habe. Natürlich bleibt viel Luft nach oben, jedoch gab es viele gute Ansätze die Lust auf mehr in 2019 machen.
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Somit konnte ich mein bisher bestes Resultat bei einem Challenge Profi Rennen erzielen und mich für The Championship in Samorin 2019 qualifizieren.


Nun geht es erst einmal in die Saisonpause!

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Vielen Dank an dieser Stelle an Ingo Kutsche für die genialen Fotos auf Davos!

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Cup Finale

Nachdem ich letzte Woche noch als Abschluss meines dreiwöchigen Trainingblocks den Halbmarathon in Unterwössen gewinnen konnte, wurde es an diesem Wochenende in Viernheim nun so richtig ernst.

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Neben der Deutschen Meisterschaft über die Olympische Distanz ging es für mich zudem noch um den Gesamtsieg beim BASF Triathlon Cup Rhein-Neckar 2018. Mit Nils Frommhold und Andi Böcherer waren zwei Athleten des Prädikats Weltklasse am Start und so hatte ich im Prinzip nichts zu verlieren, da mich niemand auf dem Zettel hatte um auch nur einem der Beiden gefährlich werden zu können.

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Ich erwischte jedoch erneut einen dieser Tage, an denen man meint fliegen zu können. Das schwimmen begann etwas chaotisch und erinnerte mich aufgrund der hohen Leistungsdichte etwas an meine Starts in der Triathlonbundesliga. Die erste Gruppe mit drei Athleten verpasste ich leider aufgrund einer Unachtsamkeit knapp und lief so an Platz Fünf liegend mit etwa 15 Sekunden Rückstand in die Wechselzone. Der Wechsel klappte gut und ich schob mein Rad aus der Wechselzone als ich hektische Pfiffe hinter mir vernahm. Ein eifriger Kampfrichter hielt mich auf und wollte, dass ich meine am Startband befestige Startnummer richtig herum drehe. Etwas genervt wollte ich hinter dem Rücken die Startnummer umdrehen und riss diese in der Eile aus den Sicherheitsnadeln. Nun wollte der Kampfrichter mich erst recht nicht weiterfahren lasen und teilte mir mit, dass ich nun jede der drei Sicherheitsnadeln wieder feinsäuberlich anbringen solle. Nun war ich innerlich schon auf Einhunderttausend, tat aber wie mir befohlen und brauchte mit dem angestauten Adrenalin eine gefühlte Ewigkeit. Erleichtert wurde das Ganze noch durch die netten Kommentare des Kampfrichters die ich während dem Einfädeln über mich ergehen lassen musste.. So verlor ich eine gute Minute am Ende der Wechselzone auf die Führenden und ging ca. an Position 15 liegend auf die Radstrecke….. Ich verstehe leider einige Kampfrichter nicht und hoffe dennoch für die Zukunft auf ein faires Miteinander und ein wenig mehr „Fingerspitzengefühl“.

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So startete ich mit extrem viel Wut im Bauch die Aufholjagd. Den Anstieg zur Juhöhe absolvierte ich weit über meinen Möglichkeiten und sammelte Athlet um Athlet ein. Jedoch kam der Mann mit dem Hammer auch im zweiten Teil der Radstrecke nicht mehr und ich war überrascht ob meiner konstant hohen Wattleistung. Von Platz 15 ging es auf dem Rad nach vorne bis auf Platz 5 und so auch in die Laufschuhe.

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Bereits nach 2 Kilometern hatte ich dann schon drei weitere Athleten eingesammelt und lief an Andi Böcherer vorbei auf Platz 2. Anschließend passierte nicht mehr viel und ich konnte meinen Vorsprung auf Andi noch ausbauen und lief in etwas das selbe Tempo wie Nils an der Spitze. Überglücklich jedoch auch etwas sauer kam ich dann als Zweitplatzierter hinter Nils Frommhold und vor Andi Böcherer in das Ziel.

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Gerne hätte ich herausgefunden wie das Rennen ohne den Disput mit dem Kampfrichter in der 1.Wechselzone gelaufen wäre. Mit dem 2.Platz konnte ich nun endlich den Sieg in der Gesamtwertung des BASF Triathlon Rhein Neckar erreichen, was eines meiner großen Ziele im Jahr 2018 war. Nun in der ewigen Liste zusammen mit Athleten wie Sebastian Kienle oder Patrick Lange geführt zu werden macht mich extrem stolz und ist eine große Motivation für mich.

Nun geht es am Wochenende zum Challenge Rennen an den Walchsee und noch einmal zwei Wochen danach nach Davos. Es bleibt also spannend bis zum Schluss.

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Ein Sieg kommt selten allein ;)

1.Gesamtplatz Regionalliga Manschaftswettkampf Lauingen

In Lauingen wollten wir von Triathlon Grassau nach zwei zweiten Plätzen endlich den ersten Sieg in der Regionalliga einfahren. Beim Swim & Run am Morgen konnten wir uns mit 50 Sekunden Vorsprung vor den Jungs aus Freilassing eine gute Ausgangsposition für das Bike & Run am frühen Abend sichern. Im Jagdstartmodus spielten wir dann unsere Radstärke aus, konnten so unseren Vorsprung weiter ausbauen und entspannt als Sieger ins Ziel laufen. Lob an meine Mitstreiter Bene, Flo und den zwei Michis zum couragierten Auftreten. Immer wieder ein Fest mit euch zu starten und so waren auch die zwei gemeinsamen Trainingseinheiten zwischen den Wettkämpfen deutlich angenehmer als diese solo zu absolvieren ;)

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1.Gesamtplatz Firmenlauf Chiemgau

Zum ersten Mal fand am Donnerstag vor dem Chiemseetriathlon der Firmenlauf Chiemgau über 5km statt. Für meinen Sponsor der Spedition Eberl ging ich zusammen mit 37 anderen Mitarbeitern an den Start getreu dem Motto: „Gesunde Firmen laufen länger“. Ich nutze das Rennen um eine kleinere Lauftempoeinheit vor dem Chiemseetriathlon zu absolvieren. Als sich unerwartet dann die Chance auf den Tagessieg ergab nutze ich diese und konnte so mit rund 30 Sekunden Vorsprung das Rennen gewinnen.

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DSQ Chiemseetriathlon MD

Endlich hatte ich sowohl die Beine als auch den Kopf um bei einer größeren Mitteldistanz wie dem Eberl Chiemsee Triathlon wieder vorne mitmischen zu können. Das Schwimmen verlief soweit nach Plan und nach 15km hartem Anfahren schaffte ich mit Roman Deisenhofer im Schlepptau den Sprung zum Führungstrio. Nach knapp über der Hälfte der Radstrecke lag ich sehr aussichtsreich mit vier anderen hochgehandelten Athleten an der Spitze und fühlte mich bereit bei meinem Heimrennen eine gute Leistung abzuliefern. Ca. 100m vor der Verpflegungsstation nahm ich dann meine leere Trinkflasche und warf sie in die Wiese um unmittelbar danach wieder eine neue volle Flasche aufnehmen zu können. Kaum war dies geschehen fuhr ein Motorrad neben mich und der Kampfrichter zeigte mir die rote Karte wegen "Littering". Da es jedoch keinen markierte "Littering Zone" gab sehe ich mich bis jetzt im Recht. Ich war mir sehr sicher, dass es keinen ausgeschriebenen Bereich zum Wegwerfen der Flaschen gab und wollte daher meine Flasche eben kurz vor der Verpflegungsstation wegwerfen, damit die Helfer im Anschluss wegen mir keine Mühen beim Aufräumen bekommen. Nach dem Rennen bin ich dann auch extra noch einmal zur Verpfelgungsstation gelaufen um zu sehen ob es denn ein Schild oder ähnliches gab, was bis auf 3 Schilder mit der Aufschrift "Verpflegungsstation in 100m" nicht der Fall war. Dem Kampfrichter versuchte ich auch direkt meine Sitution zu erläutern, dieser reagierte jedoch leider nur mit den Worten "So sind die Regeln eben". Einige Zeit später machte er mich dann freundlicherweise darauf aufmerksam, dass ich ja einfach weiterfahren und später Einspruch einlegen kann. Ich finde es sehr schade wenn sich Personen in solch einer Position den Folgen ihrer Handlung in keinster Weise bewusst sind. Ich habe mich sehr lange und intensiv auf diesen Tag vorbereitet und nun stehe ich mit gänzlich leeren Händen da. Gerne hätte ich weiter in den spannenden Kampf um das Podium eingegriffen. Nichts desto trotz herzlichen Glückwünsch an die drei schnellen Jungs Markus Fachbach, Horst Reichel und Roman Deisenhofer auf dem Podium zu ihren starken Leistungen!
Ein riesiger Dank geht auch an die unfassbar vielen Menschen an der Strecke die mich während des Rennens so toll angefeuert oder danach getröstet haben!

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Bild: Ernst Wukits

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1.Gesamtplatz Sparkassentrophy Rabenden mit Streckenrekord

Endlich ging sich für mich einmal wieder ein Start bei einem Rennen der Sparkassentrophy in der Region aus. Die Strecke in Rabenden fand ich schon immer genial und so wollte ich nun das Rennen im dritten Anlauf trotz starker Konkurrenz auch einmal gewinnen. An den Füßen von Michi Raelert und dicht gefolgt von Nik Hirmke ging es aus dem Wasser und aufs Rad. Michi war kurzentschlossen mit MTB an den Start gegangen und sollte sich so zwar wacker durchkämpfen, jedoch mit dem weiteren Ausgang des Rennens nicht mehr allzu viel zu tun haben. Aber natürlich ziehe ich meinen Hut vor der Leistung auf dem MTB dennoch ;)! Schnell konnte ich mich an die Spitze des Feldes setzen und durch ein konstant hohes Tempo meinen Vorsprung nach und nach ausbauen. Zwar bog ich am Ende der Strecke kurz falsch ab, was ich jedoch recht schnell wieder berichtigen konnte und trotzdem mit einer knappen Minute Vorsprung auf Nik auf die Laufstrecke gehen konnte. Hier fühlte ich mich zwar nicht sonderlich gut, konnte aber dennoch mit der schnellsten Laufzeit des Tages die anspruchsvolle Strecke bewältigen. So kam ich dann mit gutem Vorsprung und neuem Streckenrekord zufrieden vor Nik und Herbert Enzinger ins Ziel. Balsam für die Seele nach dem verkorksten Erlebnis am Chiemsee fünf Tage zuvor und die Gewissheit im Gepäck, dass die Form passt und ich mich trotz der harten Tage auch mental wieder gefangen habe und konkurrenzfähig bin.

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1.Gesamtplatz Stadtlauf Traunreut 7km

Zum ersten Mal ging ich beim Traunreuter Stadtlauf für meinen Sponsor dem Brothaus Lehrbach an den Start. Nachdem ich gegen 17 Uhr erst wieder aus Italien zurückgekommen war (Stau, Stau…Stau) ging es direkt weiter nach Traunreut an die Startlinie. Nachdem ich die Tage zuvor Temperaturen um 30 Grad im Training aus Italien gewohnt war, kamen mir der Regen und Temperaturen um 15 Grad gerade recht um schnell laufen zu können. Nach der langen Fahrt war ich mir jedoch sehr unsicher ob ich gute Beine haben sollte, zumal ich in den Tagen zuvor viel trainiert hatte. Doch wie so oft lief es im Rennen anders als erwartet und nach dem ersten Kilometer in 2:58min fand ich mich an der Spitze wieder. Danach wurde es bei strömendem Regen natürlich noch recht hart, doch genau diese Bedingungen liegen mir und ich konnte mich ordentlich quälen. Bei der 5km Marke lief ich in neuer Bestzeit von 15:18min durch und auch im Ziel nach 7,1km hatte ich einen ordentlichen Puffer auf den Zweitplatzierten Michi Raelert und Marco Kraißer. In der ewigen Bestenliste schaffte ich den Sprung auf Rang 2 nach der 15.Auflage dicht gefolgt von Filmon Abraham und nur gute 20 Sekunden hinter dem Deutschen Spitzenläufer Philipp Pflieger. Die Laufform scheint also zu stimmen.

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Foto: Stadtlauf Traunreut Klaus Vierlinger

 

1.Gesamtplatz Sparkassentrophy Thumsee mit Streckenrekord

Aus vollem Training heraus ging ich am Thumsee an den Start um noch einmal einen letzten Reiz vor den beiden Rhein Neckar Cup Wettkämpfen in Ladenburg und Heidelberg zu setzten. Bereits zu Beginn des Schwimmens merkte ich die fehlende Frische und brauchte fast 400m um einen ordentlichen Rhythmus zu finden und die Spitze vor Robert Wimmer und Michi Ole Ager zu übernehmen. Nach einem katastrophalen Wechsel ging es dann mit 20 Sekunden Rückstand auf Robert und guten 5 Sekunden auf Michi auf die Radstrecke. Michi hatte ich schnell ein- und überholt und auch Robert konnte ich nach ca. 3km überholen. Von da an hielt ich das Tempo hoch und konnte mit gutem Wattdurchschnitt einen ordentlichen Vorsprung auf die zwei Jungs herausfahren. In der ersten von zwei Laufrunden ließ ich es dann recht gemütlich angehen und wollte ganz bewusst die zweite Runde schneller laufen, was mir auch gelingen sollte. Zwar ging dadurch die schnellste Laufzeit des Tages flöten aber ich wollte nicht alle Körner verschießen und lieber den restlichen Tag noch für zwei gute Einheiten auf dem Rad und im Freiwasser nutzen, um an den darauffolgenden Wochenenden topfit am Start zu stehen. Mit einer guten Minute Vorsprung und neuem Streckenrekord konnte ich das Rennen dann recht souverän vor Robert und Michi gewinnen ;)

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4.Gesamtplatz Rhein Neckar Cup Ladenburg

Nachdem ich bereits am Mittwoch vor dem Rennen nach Ladenburg gereist war, konnte ich mir in den Tagen vor dem Rennen die Strecken noch einmal in Ruhe anschauen. Die Radstrecke enttäuscht Jahr für Jahr nicht ;) An den beiden Tagen vor dem Rennen hatte ich dann leider 2 Platten, was mich dazu zwang, am Tag vor dem Rennen noch einen neuen Mantel auf mein Hinterrad aufzuziehen. Da der Wetterbericht allerdings erst für das Ende des Radfahrens Regen meldete machte ich mir darum keine größeren Sorgen. Die Realität am Renntag sah dann leider ganz anders aus und so schüttete es bereits 3h vor dem Start wie aus Eimern. Als dann der Startschuss fiel, kam ich sehr gut weg und konnte mich die ersten ca. 300m an die Beine von Flo Angert hängen. Danach ließ ich Malte Plappert den Vortritt und wir bildeten den Großteil der Schwimmstrecke eine 3er Verfolgergruppe, bevor uns Markus Rolli am Ende noch etwas davon schwimmen konnte. Nach einem guten Wechsel ging es dann an Position 3 auf das Rad mit ca. 40Sekunden Rückstand auf Flo und in etwa 15s auf Markus. Am ersten steilen Stich zum Steinbruch überholte mich dann Malte wieder von hinten und schaffte gegen Ende des langen Anstiegs zum Weißen Stein den Anschluss zu Markus. Mit konstantem Druck auf den Pedalen schaffte dann auch ich am höchsten Punkt den Anschluss an die beiden Jungs und auch Flo war in Sichtweite. Bis dahin war also alles nach Plan gelaufen. Dann allerdings kam die Abfahrt, welche auch ohne Regen schon anspruchsvoll zu fahren ist. Schnell merkte ich, dass mein Hinterrad immer wieder wegrutschte und dementsprechend verlor ich in der ersten ca. 5 minütigen Abfahrt beinahe 30 Sekunden auf die Jungs vor mir und war von da an ganz auf mich alleine gestellt. Selbst in den abschließenden flachen 10 Kilometern hatte ich in den Kurven massive Probleme mich auf dem Rad zu halten und so ging es dann auch mit über 2 Minuten Rückstand auf Flo und ca. 1:30 auf Markus auf die Laufstrecke. Die Erste der beiden 5km Laufrunden ging dann noch recht gut und ich machte Zeit noch Vorne gut. Irgendwann kamen dann aber zum leichten Seitenstechen auch noch erste Ermüdungsanzeichen in den Muskeln und mentale Probleme hinzu. Immer wieder sah ich in der letzten Runde, dass Martin Diebold von hinten schnellen Schrittes näher kam und ich selbst in meiner Verfassung nichts mehr zuzusetzen hatte. So kam dann kurz nach Kilometer 9 das Unvermeidliche und Martin überholte mich und brummte mir noch 25s auf den letzten Metern auf. Zwar war im Ziel der Abstand zum Sieger geringer als noch im letzten Jahr, allerdings war ich mit meiner Leistung ganz und gar nicht zufrieden. Einen Tag an dem so viel mehr möglich gewesen wäre sollte man nicht so einfach verschwenden wie ich es getan hatte. Nun hoffe ich, dass ich beim Rennen in Heidelberg eine ähnlich gute Form wie in Ladenburg erwische und diese sich in einer guten Endplatzierung und Einzelsplits niederschlägt.

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1.Gesamtplatz Rhein Neckar Cup Heidelberg

Nach dem enttäuschenden Rennen in Ladenburg wollte ich in Heidelberg zeigen, was ich wirklich drauf habe. Die erste gute Nachricht kam bereits beim Check-In, denn das Schwimmen sollte ohne Neo durchgeführt werden, was mir mehr liegt. Als dann um 9:30 der Startschuss fiel, kam ich gut weg und sah nach einigen Metern, dass ich bereits an der Spitze des Feldes war. Ich zog mein Ding konstant bis zum Ende der 1600 oder 1700m langen Schwimmstrecke durch und konnte so mein erstes „First out of the water“ mit meinem Sailfish Rebell Pro im Rhein Neckar Cup einfahren. Der Wechsel auf das Rad klappte auch ohne Probleme und so konnte ich den berüchtigten Anstieg zum Königsstuhl als Erster in Angriff nehmen. Recht bald überholte mich dann Markus Rolli und gegen Ende des langen Anstieges kam auch noch Malte Plappert vorbeigefahren. Dann folgten einige Führungswechsel und das Tempo war stets sehr hoch. Im Flachstück musste Malte abreisen lassen,  ich überholte dann Markus erneut und konnte mir in der Abfahrt einen Vorsprung mit der schnellsten Radzeit des Tages von ca. 30s erarbeiten. Da ich auf dem Rad nach einem Kilometer bereits meine Radflasche(mit einer Gel-Mischung) verloren hatte und so lediglich 500ml Wasser aus meiner zweiten Flasche zu mir genommen hatte, musste mein Gel nach dem Wechsel zum Laufen direkt herhalten. Scheinbar hatten meine Energievorräte auch so gerade noch gehalten ;) Die 5km Anstieg auf dem Philosophenweg waren dann wahrlich kein Spaziergang, da ich um die Stärke einiger meiner Konkurrenten beim Laufen wusste. So lief ich bis zum Wendepunkt sehr flott mit Risiko an. Nach dem Wendepunkt konnte ich dann die Abstände nach hinten in etwa einschätzen und konnte so die 5km bergab zurück ein Stück weit genießen, da ich mir recht sicher war das Rennen nach Hause zu laufen. So kam ich dann überglücklich nach 2:02:01 mit Gänsehaut ins Ziel und war von der tollen Stimmung überwältigt. Vielen lieben Dank an dieser Stelle mal an die zahlreichen Zuschauer an der Strecke! Glücklich genau das Rennen bzw. die Reaktion gezeigt zu haben, die ich mir nach Ladenburg vorgenommen hatte geht es nun in einen dreiwöchigen Trainingsblock zu Hause am Chiemsee. Ende August steht dann in Viernheim (Deutsche Meisterschaft Olympische Distanz ohne Windschatten) das letzte Rennen des BASF Triathlon Cup Rhein Neckar an.  Dort werde ich alles daran setzten, meine Führung in der Gesamtwertung des Cups zu verteidigen. Mit der Challenge Walchsee und der Challenge Davos stehen dann im September zum Abschluss der Saison noch zwei große Mitteldistanzen auf dem Plan, bevor es dann vermutlich erstmal in die Saisonpause gehen wird.

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