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Die Saison 2018 eine Achterbahnfahrt!

20.Platz Challenge Rom

Nach sehr guten Trainingsergebnissen fühlte ich mich bereit endlich auch über die Mitteldistanz bestehen zu können. Leider lief dann am Tag vor dem Rennen so manches schief, wodurch ich dann leider mental nicht ausgeruht am Start. Das Schwimmen lief dann solide und so wechselte ich in einer kleineren Gruppe auf das Rad. Die ersten 60km der nur ca. 80km langen Radstrecke liefen dann auch richtig gut. Nachdem ich dann aber meine Verpflegung nach einem Schlagloch verloren hatte, waren die letzten 20km auf dem Rad ein ziemlicher K(r)ampf. Das loslaufen ging das trotz ersten Krampfansätzen noch recht gut, bald musste ich jedoch feststellen, dass wieder einmal nur ein 4:00min Schnitt möglich war. So kam ich dann als 20. In das Ziel und stand einmal mehr vor dem Rätsel, wieso ich über die 21km Laufen im Triathlon nicht mein Potential ausschöpfen kann.

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25.Platz Challenge Riccione

Um bei der Challenge Riccione alles besser machen zu können trainierte ich dann zwischen den Rennen recht viel und hart. Ich fühlte mich gut und hoffte nun im Rennen das Ruder rumreißen zu können. Das Schwimmen lief dann sehr lange sehr gut und ich saß in der 1.Gruppe. Durch einen taktischen Vopa schaffte ich es dann gegen Ende der Schwimmstrecke doch wieder die Gruppe zu verlieren und durfte songanz alleine den Schwimmpart beenden. Auf dem Rad versuchte ich dann in den ersten 10km alles musste jedoch akzeptieren, dass ich sehr schlechte Beine erwischt hatte. So ging es dann mehr schlecht als recht wieder zurück in die Wechselzone. Für den Lauf hatte ich mir vorgenommen auch wenn die Beine schlecht waren alles zu geben und das Tempo ein wenig wie bei einem Fahrtspiel zu gestalten um mich so immer wieder mit Zwischenzielen motivieren zu können. Kurz gesagt ging die Rechnung nicht auf und so kam ich nach einer gefühlten Ewigkeiten und einigen Gangpassagen als 25. In das Ziel. Einmal mehr eine extreme Enttäuschung nach dem guten Trainingswinter für mich.

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1.Platz 12km Lauf Traunstein

Um wieder etwas Selbstvertrauen und auch harte Rennkilometer zu sammeln ging ich eine Woche danach bereits beim 12km Lauf in Traunstein an den Start. Das Rennen lief den Umständen entsprechend sehr gut und ich konnte den letzten Anstieg mit ordentlich Vorsprung bewältigen bevor ich stehen bleiben und mich mehrmals übergeben musste. Nach ca. 30Sekunden ging es dann auch wieder weiter und ich konnte das Rennen noch gewinnen. Irgendwie passte der Verlauf des Rennens zu meinem bisherigen Saisonverlauf…. Doch die ersten guten Ansätze stimmten mich dennoch positiv für die nähere Zukunft.

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Foto: Ernst Wukitis/ Traunsteiner Tagblatt

2.Platz Einzel Regionalliga Weiden

Über die Supersprintdistanz von 0,4-9-2,5 ging ich zusammen mit den Jungs von Triathlon Grassau in Weiden an den Start. Das Schwimmen und das Laufen liefen für mich super und so stand am Ende des Tages in beiden Disziplinen die schnellste Zeit zu Buche. Das Radfahren an sich lief auch ganz gut jedoch brauchte ich gute 1:30min um in meine Radschuhe zu kommen, da ich es beim Versuch in die Schuhe zu schlüpfen geschafft hatte die Lasche auszufädeln ….. Diese Aktion kostete mich dann durch den zu großen Zeitverlust auch den Tagessieg, welchen sich verdient Nik Hirmke holen konnte. Die Form schien also langsam in Sichtweite zu kommen, jedoch machte ich noch zu viele Fehler um von einem gänzlich gelungenen Rennen sprechen zu können. Mit dem Team erreichten wir einen 2.Platz hinter Freilassing, nachdem der zweite Teil des Wettkampfes am Nachmittag wegen Gewitter abgesagt wurde.

2.Platz RNC Mussbach

Nachdem ich in der Gesamtwertung des Rhein Neckar Cups bereits einmal Dritter und einmal Zweiter wurde, wollte ich dieses Jahr natürlich im idealfall nochmal eine Position weiter oben stehen. Um das zu schaffen war ein Sieg beim Auftakt in Mussbach fast schon Pflicht um gegen die starke Konkurrenz eine Chance zu haben. Entsprechend motiviert ging ich dann auch in das Rennen und konnte den ersten Part mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages schon einmal gut absolvieren. Bis Mitte des ca. 3km langen Anstiegs konnte ich meine Führung dann auch gut behaupten, bevor ich von einem einmal mehr extrem stark fahrenden Malte Plappert überholt wurde. Ich biss die Zähne zusammen und blieb in Sichtkontakt. In dem fallenden Stück merkte ich dann, dass ich nach und nach wieder näher an Malte herankam und konnte so dann auch kurz vor Gimmeldingen wieder die Führung übernehmen. Daran änderte sich dann auch bis zum Wechsel in die Laufschuhe nichts mehr. Die 2,5km bergauf lief ich dann recht kontrolliert und wollte den Abstand zu den Verfolgern beim Wendepunkt kontrollieren. Malte kam nicht mehr da er wie ich später erfuhr einen Platten hatte und die nächsten Verfolgern waren geschätzt eine Minute hinter mir. So lief ich die letzten 2,5km flott aber nicht all out. Auf der Stadionsrunde angekommen wurde ich dann auch schon vom Sprecher als Sieger gefeiert und überquerte so auch sehr zufrieden die Ziellinie. Dann kam jedoch alles anders. Zunächst musste ich feststellen, dass nur 3 Sekunden hinter mir Martin Diebold in das Ziel gekommen war, welchen ich bei dem Wendepunkt schlicht übersehen hatte und welcher mich um ein Haar fast noch eingeholt hätte. Als dann der Stadionsprecher feststellte, dass nicht ich, sondern Boris Stein mit gerade einmal 2 Sekunden Vorsprung das Rennen gewonnen hatte wusste ich endgültig nicht mehr ob ich lachen oder weinen sollte. Ich ging dann recht schnell zum Ausschwimmen um das Ganze etwas zu verarbeiten und bin im Nachhinein mit der Punkteausbeute für den Cup auch sehr zufrieden. Das „virtuelle Duell“ mit Boris hätte ich jedoch sehr gerne Mann gegen Mann ausgefochten aber vielleicht bekomme ich ja in der Zukunft einmal wieder die Chance. Andererseits hatte ich selbst extremes Glück nicht noch von Martin eingeholt worden zu sein somit geht das Ganze alles in allem in Ordnung. Das zunächst im Ziel erhoffte perfekte Rennen mit einem Sieg war so jedoch wieder wie eine Seifenblase zerplatzt. Dafür konnte ich eine ordentliche Portion Motivation aus Mussbach mitnehmen, was mir auf lange Sicht gesehen sogar evtl. mehr bringen wird. Lieber hungriger Zweiter als zufriedener Erster werden dachte ich mir ;)

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Foto: PIX-SportfotosRNCMussbachRun.jpg

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1.Platz Bayerische Meisterschaft Sprintdistanz Trebgast

In Trebgast ging es über die Sprintdistanzen 800-20-4,4 um den Bayerischen Meistertitel. Beim Schwimmen konnte ich mich nach 250m etwas freischwimmen und schaffte es dann auch als Zweiter um die Wendeboje und am Ende auch aus dem Wasser. Zusammen mit Simon Henseleit und Nik Hirmke bildete ich dann recht schnell die Führungsgruppe auf dem Rad. Durch gute Zusammenarbeit konnten wir unseren Vorsprung sogar noch ausbauen und nach einer Attacke an einem Hügel konnten Nik und ich nur noch zu zweit in die Laufschuhe wechseln. Durch einen schnelleren Wechsel von Nick brauchte ich ca. 700m um aufzuschließen. Dann jedoch zog ich direkt das Tempo maximal an und schaffte es eine Lücke zu reißen. Dann lief ich ein kontrolliert hohes Tempo weiter und konnte mir so mit gut 35 Sekunden Vorsprung den Bayerischen Meistertitel sichern. Endlich also ein Wettkampf in welchem einmal alles was ich mir vorgenommen hatte geklappt hat. Mit der schnellsten Radzeit und der schnellsten Laufzeit des Tages kann ich nun optimistisch auf die finale Vorbereitung für den Chiemseetriathlon am 24.Juni blicken.

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Foto: Rudolf Ziegler BayreuthBMTrebgast Ziel.jpg

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Update Wintertraining und Ausblick Saison 2018

Lange gab es auf meiner Homepage keine Neuigkeiten mehr zu lesen was vielfältige Gründe hat. Neben dem Fokus auf das Training habe ich versucht auf Instagram regelmäßig Einblicke in meinen Trainingsalltag zu geben. Ich mag die Möglichkeiten, welche man auf dieser Plattform hat und bekanntlich sagen ja oft Bilder mehr als tausend Worte ;) Nun aber ein kleines Update mit Ausblick in die nähere Zukunft auch hier in schriftlicher Form.

Das erste Trainingslager zog mich dieses Jahr nach Torrevieja/Spanien wo ich gemeinsam mit 3 Freunden sehr gute 2,5Wochen Training absolvieren konnte und besonders auf dem Rad die nötigen Umfänge abspulen konnte. Eine sehr schöne Gegend, die ich definitiv bald wieder für ein Trainingslager aufsuchen werde!

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Dann ging es zurück an den Chiemsee wo der Winter wieder die Oberhand gewonnen hatte. So standen neben ein paar Langlaufeinheiten wieder etliche Rolleneinheiten und regelmäßige Besuche im Kraftraum auf der Tagesordnung.

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Anschließend ging es dann auch schon nach Castiglione della Pescaia/Toskana/Italien mit den üblichen Verdächtigen. Die Anlage hat uns aufgrund eines beheizten Außenpools, eines gut ausgestatten Kraftraums und sehr guten Möglichkeiten zum Radfahren absolut überzeugt und so vergingen die zwei Wochen wie im Flug.

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Nun bin ich seit Samstag in Fiumicino, einem Hafenörtchen nahe Rom und werde dort am Sonntag den Einstand in meine Saison bei der Challenge Rom über die Mitteldistanz geben. Im letzten Jahr Stand ich mir in Rimini beim Auftakt noch selbst im Weg und bin dieses Jahr jedoch sehr zuversichtlich über den Winter sowohl physisch als auch psychisch an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben. Ein extrem starkes Starterfeld macht mir dieses mal keine Angst oder Druck, sondern motiviert mich das mir Bestmögliche am Sonntag heraus zu holen! Also drückt mir die Daumen, dass die harte Arbeit über den Winter erste Früchte tragen wird.
Ich melde mich dann nach dem Rennen wieder.


Bis dahin eine gute Zeit
Euer Julian

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Challenge Walchsee

Ein gutes Rennen zum Abschluss der Saison über die Mitteldistanz zu zeigen war im Vorfeld der Challenge Walchsee mein Ziel. Um es vorweg zu nehmen, es hat größtenteils ganz gut geklappt, aber leider nicht vollends.

Bei Dauerregen und 7°C wurde die Schwimmstrecke auf 1,5km und die Radstrecke auf 68km verkürzt.

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Beim Schwimmen kam ich nach einem Landstart gut weg und fand mich schnell neben Vorjahressieger Molinari aus Italien wieder. Dieser heftete sich dann den Großteil der Schwimmstrecke an meine Beine, sodass ich wusste, dass ich nicht allzu langsam unterwegs sein konnte. Auf die zwei schnellsten Schwimmer verlor ich zwar etwas an Boden aber der Abstand war im Rahmen.

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Nach einem guten ersten Wechsel ging es dann an Position Sechs liegend auf die Radstrecke. Schnell merkte ich, dass ich heute endlich die so oft erhofften „richtig guten Beine“ hatte. So ging es dann zusammen mit Molinari bereits bei Kilometer Sieben an die Spitze des Feldes.

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Am Anstieg nach Schwendt konnte ich dann sogar die Führung übernehmen und war motiviert bis in die Haarspitzen, da ich bisher die Führenden bei einem Challenge Rennen nur von Weitem, oder dem Streckenrand bestaunen durfte. In der Abfahrt zog Molinari dann wieder an mir vorbei, jedoch schaffte ich es ihn bis Kilometer 55 herum in Sichtweite zu halten.

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Bei Kilometer 60 wurde ich dann noch von Thomas Steger überholt und kam so als Dritter wieder in die Wechselzone. Endlich einmal eine Radleistung auf der Mitteldistanz womit ich leben kann und sich das harte Training ausgezahlt hat.

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Ein Problem hatte mich jedoch hartnäckig über die ganze Radstrecke verfolgt.... Da meine Finger aufgrund der niedrigen Temperaturen und des Dauerregens recht schnell eingefroren waren, schaffte ich es leider motorisch nicht mehr meine Radflasche mit der so wichtigen Energie zu greifen. Aus Angst diese bei einem unkontrollierten Versuch noch zu verlieren und eine Zeitstrafe (wegen litering) zu kassieren, hatte ich am Ende von den geplanten 750ml leider nur ganze 50ml zu mir genommen. Somit war eigentlich klar, dass ich es energetisch nicht mehr sauber über den Halbmarathon schaffen würde.

Das Debakel begann dann bereits im Wechselzelt, wo ich ganze 3 Minuten brauchte um mit den Eiszapfen namens Fingern meine Socken und Schuhe anzuziehen. So ging es dann nicht wie bei der Einfahrt in die Wechselzone an Position Drei liegend auf die Laufstrecke, sonder an Position Fünf mit bereits mehr als 1:30min Rückstand auf Position Drei. Sehr ärgerlich, aber es gibt Dinge die kann man nun mal nicht ändern.

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Der Rest des Rennens ist schnell erzählt. Bis Kilometer Sieben ging das Laufen noch recht ordentlich, dann viel ich in ein ganz tiefes energetisches Loch bis ca. Kilometer 16, was sich dann natürlich auch mental bemerkbar machte. Die letzten gut fünf Kilometer gingen dann noch einmal recht ordentlich und so konnte ich immerhin noch auf Platz Acht mein erstes Challenge Rennen in das Ziel bringen.

 Ergebnisse

Ich habe in diesem Rennen viel riskiert und würde es auch wieder genau so machen. Lieber vorne Sterben und so weiter ;) Viel Erfahrung und positive Eindrücke nehme ich nun in die Saisonpause mit, bevor es dann ab Oktober im Training wieder rundgehen wird.

 

Bis dahin werde ich erstmal viel Sonne tanken!

 

Macht es gut!

Euer Julian

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Abschluss des Rhein Neckar Cups 2017 in Viernheim

Zum Abschluss des BASF Triathlon Cup Rhein Neckar stand am vergangenen Wochenende eine Kurzdistanz in Viernheim auf dem Programm. Endlich war einmal Neoverbot und so konnte ich mich nach dem Schwimmen an Position Fünf liegend in eine gute Ausgangsposition für das restliche Rennen bringen, da ich nur zehn Sekunden Rückstand auf die Führenden hatte.

 

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Zwar dauerte es ein wenig bis ich auf dem Rad in Schwung kam, dann jedoch lief es richtig gut und am Ende des ersten langen Berges fand ich mich auf Position Zwei liegend mit ca. 20 Sekunden Rückstand auf Markus Rolli wieder. Bei Kilometer 14 rauschte an mir ein unbekanntes Flugobjekt Namens Sebastian Kienle vorbei und war dann auch spätestens ab Kilometer 20 bis auf den Wendepunkt nicht mehr zu sehen. Das restliche Radfahren gestaltete sich recht unspektakulär und ich konnte zusammen mit Bene Seibt an Position Drei bzw. Vier in die Laufschuhe Wechseln. An dieser Stelle danke an Bene für die Motivation auf dem Rad! Nach der guten Schwimmleistung war ich auch im Nachhinein besonders mit der Wattdurchschnittszahl auf dem Rad sehr zufrieden.

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Beim Laufen schob ich mich dann auf Platz Drei vor und verlor obwohl ich kein überragendes Gefühl hatte, nur knapp eine Minute auf den späteren Sieger Sebi Kienle. Somit stand am Ende Rang Drei zu Buche und somit das vierte Podest beim diesjährigen Rhein Neckar Cup. In der Gesamtwertung erreichte ich damit hinter Florian Angert und vor Markus Rolli den guten zweiten Platz, womit ich zufrieden bin, zumal der Abstand zum Sieger recht klein war.

Ergebnisse:

 

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Am Wochenende werde ich noch einmal versuchen meinen Frieden mit der Mitteldistanz, dem Rennen am Walchsee und dem Label Challenge zu schließen, da meine bisherige Bilanz mehr als ausbaufähig ist!

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Heidelbergman

Bereits am Mittwoch ging es für mich nach Heidelberg, wo  unter Anleitung von Coach Philipp Seipp noch eine Rad- und Laufdiagnostik auf dem Plan stand. Die erzielten Werte stimmen uns für die Zukunft sehr positiv. In den Tagen vor dem Rennen machte ich mich zudem noch mit der Wettkampstrecke vertraut.

Am Renntag selbst ging es dann um 9:30Uhr beim Heidelbergman zur Sache. Nach einem ziemlich chaotischen Start kam ich wieder in der ersten größeren Gruppe aus dem Wasser, hatte hier jedoch bereits 1:10-1:20 min Rückstand auf Flo Angert und Markus Rolli. Also ab auf das Rad und versuchen möglichst schnell in Schwung zu kommen. Zwar hatte ich durchweg ordentlich Druck auf dem Pedal, schaffte es jedoch trotzdem nicht, näher an die Führenden heran zu kommen, stattdessen verlor ich mehr und mehr an Zeit.  Mit fast 900 Höhenmetern war die Radstrecke zudem sehr anspruchsvoll und sorgte so auch für größere Abstände innerhalb des Teilnehmerfeldes. An Position sieben liegend ging es dann mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf die abschließende Laufstrecke. Ich gab alles, konnte mich so noch auf Platz fünf vorarbeiten und kam bis auf fünf Sekunden an den Viertplatzierten, Malte Plappert heran. Immerhin stand so die zweitschnellste Laufzeit des Tages über die zehn Kilometer lange, sehr bergige Laufstrecke zu buche, jedoch bin ich trotz ordentlicher Leistung mit der Platzierung natürlich nicht zufrieden. In der Gesamtwertung hat mich nun Flo Angert um einige wenige Punkte überholt, jedoch habe ich den zweiten Platz nun definitiv sicher und weiterhin die Chance mit einem guten Rennen beim letzten Wettkampf der Serie in Viernheim  den Gesamtsieg klar zu machen.

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Bis dahin stehen ersteinmal ein Start in der 1.Bundesliga und ein ordentlicher Trainingsblock an.