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Challenge Walchsee

Ein gutes Rennen zum Abschluss der Saison über die Mitteldistanz zu zeigen war im Vorfeld der Challenge Walchsee mein Ziel. Um es vorweg zu nehmen, es hat größtenteils ganz gut geklappt, aber leider nicht vollends.

Bei Dauerregen und 7°C wurde die Schwimmstrecke auf 1,5km und die Radstrecke auf 68km verkürzt.

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Beim Schwimmen kam ich nach einem Landstart gut weg und fand mich schnell neben Vorjahressieger Molinari aus Italien wieder. Dieser heftete sich dann den Großteil der Schwimmstrecke an meine Beine, sodass ich wusste, dass ich nicht allzu langsam unterwegs sein konnte. Auf die zwei schnellsten Schwimmer verlor ich zwar etwas an Boden aber der Abstand war im Rahmen.

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Nach einem guten ersten Wechsel ging es dann an Position Sechs liegend auf die Radstrecke. Schnell merkte ich, dass ich heute endlich die so oft erhofften „richtig guten Beine“ hatte. So ging es dann zusammen mit Molinari bereits bei Kilometer Sieben an die Spitze des Feldes.

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Am Anstieg nach Schwendt konnte ich dann sogar die Führung übernehmen und war motiviert bis in die Haarspitzen, da ich bisher die Führenden bei einem Challenge Rennen nur von Weitem, oder dem Streckenrand bestaunen durfte. In der Abfahrt zog Molinari dann wieder an mir vorbei, jedoch schaffte ich es ihn bis Kilometer 55 herum in Sichtweite zu halten.

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Bei Kilometer 60 wurde ich dann noch von Thomas Steger überholt und kam so als Dritter wieder in die Wechselzone. Endlich einmal eine Radleistung auf der Mitteldistanz womit ich leben kann und sich das harte Training ausgezahlt hat.

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Ein Problem hatte mich jedoch hartnäckig über die ganze Radstrecke verfolgt.... Da meine Finger aufgrund der niedrigen Temperaturen und des Dauerregens recht schnell eingefroren waren, schaffte ich es leider motorisch nicht mehr meine Radflasche mit der so wichtigen Energie zu greifen. Aus Angst diese bei einem unkontrollierten Versuch noch zu verlieren und eine Zeitstrafe (wegen litering) zu kassieren, hatte ich am Ende von den geplanten 750ml leider nur ganze 50ml zu mir genommen. Somit war eigentlich klar, dass ich es energetisch nicht mehr sauber über den Halbmarathon schaffen würde.

Das Debakel begann dann bereits im Wechselzelt, wo ich ganze 3 Minuten brauchte um mit den Eiszapfen namens Fingern meine Socken und Schuhe anzuziehen. So ging es dann nicht wie bei der Einfahrt in die Wechselzone an Position Drei liegend auf die Laufstrecke, sonder an Position Fünf mit bereits mehr als 1:30min Rückstand auf Position Drei. Sehr ärgerlich, aber es gibt Dinge die kann man nun mal nicht ändern.

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Der Rest des Rennens ist schnell erzählt. Bis Kilometer Sieben ging das Laufen noch recht ordentlich, dann viel ich in ein ganz tiefes energetisches Loch bis ca. Kilometer 16, was sich dann natürlich auch mental bemerkbar machte. Die letzten gut fünf Kilometer gingen dann noch einmal recht ordentlich und so konnte ich immerhin noch auf Platz Acht mein erstes Challenge Rennen in das Ziel bringen.

 Ergebnisse

Ich habe in diesem Rennen viel riskiert und würde es auch wieder genau so machen. Lieber vorne Sterben und so weiter ;) Viel Erfahrung und positive Eindrücke nehme ich nun in die Saisonpause mit, bevor es dann ab Oktober im Training wieder rundgehen wird.

 

Bis dahin werde ich erstmal viel Sonne tanken!

 

Macht es gut!

Euer Julian

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Abschluss des Rhein Neckar Cups 2017 in Viernheim

Zum Abschluss des BASF Triathlon Cup Rhein Neckar stand am vergangenen Wochenende eine Kurzdistanz in Viernheim auf dem Programm. Endlich war einmal Neoverbot und so konnte ich mich nach dem Schwimmen an Position Fünf liegend in eine gute Ausgangsposition für das restliche Rennen bringen, da ich nur zehn Sekunden Rückstand auf die Führenden hatte.

 

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Zwar dauerte es ein wenig bis ich auf dem Rad in Schwung kam, dann jedoch lief es richtig gut und am Ende des ersten langen Berges fand ich mich auf Position Zwei liegend mit ca. 20 Sekunden Rückstand auf Markus Rolli wieder. Bei Kilometer 14 rauschte an mir ein unbekanntes Flugobjekt Namens Sebastian Kienle vorbei und war dann auch spätestens ab Kilometer 20 bis auf den Wendepunkt nicht mehr zu sehen. Das restliche Radfahren gestaltete sich recht unspektakulär und ich konnte zusammen mit Bene Seibt an Position Drei bzw. Vier in die Laufschuhe Wechseln. An dieser Stelle danke an Bene für die Motivation auf dem Rad! Nach der guten Schwimmleistung war ich auch im Nachhinein besonders mit der Wattdurchschnittszahl auf dem Rad sehr zufrieden.

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Beim Laufen schob ich mich dann auf Platz Drei vor und verlor obwohl ich kein überragendes Gefühl hatte, nur knapp eine Minute auf den späteren Sieger Sebi Kienle. Somit stand am Ende Rang Drei zu Buche und somit das vierte Podest beim diesjährigen Rhein Neckar Cup. In der Gesamtwertung erreichte ich damit hinter Florian Angert und vor Markus Rolli den guten zweiten Platz, womit ich zufrieden bin, zumal der Abstand zum Sieger recht klein war.

Ergebnisse:

 

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Am Wochenende werde ich noch einmal versuchen meinen Frieden mit der Mitteldistanz, dem Rennen am Walchsee und dem Label Challenge zu schließen, da meine bisherige Bilanz mehr als ausbaufähig ist!

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Heidelbergman

Bereits am Mittwoch ging es für mich nach Heidelberg, wo  unter Anleitung von Coach Philipp Seipp noch eine Rad- und Laufdiagnostik auf dem Plan stand. Die erzielten Werte stimmen uns für die Zukunft sehr positiv. In den Tagen vor dem Rennen machte ich mich zudem noch mit der Wettkampstrecke vertraut.

Am Renntag selbst ging es dann um 9:30Uhr beim Heidelbergman zur Sache. Nach einem ziemlich chaotischen Start kam ich wieder in der ersten größeren Gruppe aus dem Wasser, hatte hier jedoch bereits 1:10-1:20 min Rückstand auf Flo Angert und Markus Rolli. Also ab auf das Rad und versuchen möglichst schnell in Schwung zu kommen. Zwar hatte ich durchweg ordentlich Druck auf dem Pedal, schaffte es jedoch trotzdem nicht, näher an die Führenden heran zu kommen, stattdessen verlor ich mehr und mehr an Zeit.  Mit fast 900 Höhenmetern war die Radstrecke zudem sehr anspruchsvoll und sorgte so auch für größere Abstände innerhalb des Teilnehmerfeldes. An Position sieben liegend ging es dann mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf die abschließende Laufstrecke. Ich gab alles, konnte mich so noch auf Platz fünf vorarbeiten und kam bis auf fünf Sekunden an den Viertplatzierten, Malte Plappert heran. Immerhin stand so die zweitschnellste Laufzeit des Tages über die zehn Kilometer lange, sehr bergige Laufstrecke zu buche, jedoch bin ich trotz ordentlicher Leistung mit der Platzierung natürlich nicht zufrieden. In der Gesamtwertung hat mich nun Flo Angert um einige wenige Punkte überholt, jedoch habe ich den zweiten Platz nun definitiv sicher und weiterhin die Chance mit einem guten Rennen beim letzten Wettkampf der Serie in Viernheim  den Gesamtsieg klar zu machen.

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Bis dahin stehen ersteinmal ein Start in der 1.Bundesliga und ein ordentlicher Trainingsblock an.

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Chiemseetriathlon und und RNC Ladenburg

Hier folgt ein kurzer Nachtrag zu meinem Heimspiel beim Chiemseetriathlon, sowie dem Römerman in Ladenburg am vergangenen Wochenende.

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Foto: Ingo Kutsche

pünktlich zum Startschuss setzten in Chieming strömender Regen und Sturm ein, sodass mir starke Wellen bereits beim Schwimmen einiges abverlangten. Nichts desto Trotz konnte ich mich hier in der Spitzengruppe behaupten, lediglich Michael Raelert war nach den 2km bereits 1:30 min enteilt.

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Foto: Ernst Wukits

Zusammen mit Thomas Steger, auf Position zwei liegend, ging es dann auf die 82km-lange, rutschige Radstrecke. Nach zehn Kilometern brach mir das Hinterrad aus, einen Sturz konnte ich gerade so vermeiden. Da auf den darauffolgenden Metern das Hinterrad nicht wie gewohnt lief, fuhr ich rechts heran, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Nach dieser Verzögerung waren die Konkurrenten außer Sichtweite. So absolvierte ich die restliche Radstrecke alleine.

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Foto: Ernst Wukits

An Position sechs liegend, ging es schließlich auf die 20km-lange Laufstrecke, bei der ich leider zu keinem Zeitpunkt in mein gewohntes Lauftempo finden konnte. So wurde ich noch von einem Athleten überholt und kam am Ende als siebtplatzierter ins Ziel.

Mancheiner wäre mit dieser Platzierung sicher zufrieden gewesen. Da ich jedoch, gerade beim Radfahren und auch besonders beim Laufen, nicht annähernd an erbrachte Trainingsleistungen herankommen konnte, war ich äußerst unzufrieden. Nächstes Jahr werde ich alles daran setzen, wieder weiter vorne zu landen.

 

Am vergangenen Samstag konnte ich im Rahmen des dritten Rennen des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar in Ladenburg neue Stärke beweisen.

Nach dem Start war eine Schwimmstrecke von 1,8km im Neckar zu bestreiten. Diese erwies sich im Neoprenanzug durch die hohe Wassertemperatur und die mangelhafte Wasserqualität als Kampf gegen die Hitze. Dennoch konnte ich das Wasser zusammen mit einigen anderen um Position fünf herum verlassen.

Anschließend ging es auf die 41km-lange, bergige Radstrecke. Die harten, teilweise sehr langen Anstiege, kosteten mich sehr viel Kraft, die Abfahrten hingegen konnte ich sehr gut meistern.

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Foto: Marcel Hilger

Nach der anspruchsvollen Radstrecke ging es, knapp hinter den drei Führenden, zu fünft auf eine Laufstrecke von 10 Kilometern. Nach Kilometer zwei konnte ich bereits auf Position drei vorlaufen.

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Foto: Tanja Weiß

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Foto: Marcel Hilger

So musste ich am Ende lediglich dem Cup-Verteidiger Florian Angert und dem Altmeister Timo Bracht den Vortritt lassen, zu dem der Abstand von 30 Sekunden in der zweiten Hälfte konstant blieb.

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Foto: Marcel Hilger

Es wird somit in den letzten beiden Rennen des Cups zu einem Herzschlagfinale zwischen Florian Angert und mir kommen, da aktuell nur wenige Punkte zwischen uns liegen.

 

Weiter geht es bereits nächste Woche beim Heidelbergman, der eine noch anspruchsvollere Strecke bereithält.

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Triathlon Cup Rhein-Neckar Maxdorf Mitteldistanz

Dieses Wochenende ging es zum zweiten Wettkampf des Triathlon Cups Rhein-Neckar nach Maxdorf.  Auf dem Programm eine Mitteldistanz über 2km Schwimmen, 85km Radfahren und 20km Laufen.  Mit dem Sieg zwei Wochen zuvor in Mußbach hatte ich mir eine gute Ausgangsposition für die Gesamtwertung des BASF Triathlon Cups Rhein-Neckar geschaffen und wollte folglich auch aus Maxdorf möglichst viele Punkte mitnehmen.

Das Schwimmen verlief recht unspektakulär und ich konnte nach sehr kontrolliertem Tempo in einer kleineren Gruppe an Position 2 liegend auf das Rad wechseln.

Auch beim Radfahren wollte ich sehr kontrolliert fahren und mich an die im Voraus mit meinem Trainer besprochenen Wattvorgaben halten. Zwar hatten wir den nach dem Schwimmen Führenden nach gut 15km am Berg gestellt, jedoch hatte sich bis dahin Malte Plappert bereits weit von unserer Gruppe absetzen können.

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Foto: Franz Reindel

In der zweiten Runde konnte ich am Berg Akzente setzten und unsere Gruppe etwas sprengen, sodass nur noch Julian Beuchert und ich nach der Abfahrt übrig waren. Im weiteren Verlauf schloss noch ein starker Radfahrer zu uns auf und wir kamen zu dritt in T2 an. Dann der Schock... 6:40min Rückstand auf Platz 1. Somit war der erste Platz so gut wie vergeben und auch die Aussicht auf gute Punkte für die Cupgesamtwertung schien in weite Ferne gerückt zu sein.

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Ich lief kontrolliert los und war nach der ersten von drei Runden mit etwas Puffer nach hinten auf Platz 2. Nach vorne jedoch wurde der Abstand nicht bedeutend geringer und pendelte sich im weiteren Verlauf bei 4-5min ein. Aufgrund der Hitze bekam ich dann leider auch starkes Seitenstechen und war zu einer Gehpause gezwungen und fiel auf Platz 4 zurück. Irgendwann schaffte ich es dann wieder einigermaßen ins Laufen zu kommen und wir kamen am Ende der zweiten Runde wieder im bewährten Dreiergespann Richtung Stadion gelaufen. Nach einer Tempoverschärfung konnte sich dann Thomas von Julian Beuchert und mir absetzen und ich stellte mich nun vom Kopf her auf einen Kampf um Platz 3 ein.

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Foto: Franz Reindel

Glücklicherweise fand ich dann selbst wieder zu einem guten Rhythmus und konnte mich von Julian lösen. Zwei Kilometer vorm Ziel konnte ich dann den Zweitplatzierten in der Ferne vor mir sehen und meinte aufzuholen. Tatsächlich konnte ich dann weniger als 400m vor dem Ziel wieder auf Platz 2 vorlaufen und bekam die Info, dass der Abstand zu Platz 1 nun doch extrem geschrumpft war. Das motivierte mich dann natürlich nochmal zusätzlich und so waren es im Ziel dann gerade einmal noch 1:05min Rückstand auf Malte.Somit sollte auch die Punkteausbeute für die Gesamtwertung ganz gut gewesen sein und ich habe die Führung zumindest für den Moment erfolgreich verteidigen können.

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Besonders zufrieden war ich heute mit meiner mentalen Leistung da ich nie aufgeben wollte und mich so am Ende auch mit dem umkämpften zweiten Platz belohnt habe. Auch mit Hitze bei über 30°C hatte ich bisher noch nicht über längere Distanzen gut Abschneiden können, aber auch davor habe ich nun keine Angst mehr, lediglich Respekt.

Ergebnisse

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Weiter geht es bei mir in zwei Wochen beim Heimspiel, dem Eberl Chiemsee Triathlon über die Mitteldistanz. Vorfreude hoch zehn!