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RNC Mußbach und Halbmarathon Traunstein

Nachdem ich Anfang Mai bei der Challenge in Rimini an einem rabenschwarzen Tagen noch aussteigen musste, hat sich das Blatt nun gewendet!
 
Letzte Woche konnte ich den Traunsteiner Halbmarathon mit neuem Streckenrekord(1:11:46) auf einem sehr langsamen Kurs gewinnen. Super Veranstaltung in der Region und ich konnte nach dem verkorksten Auftakt wieder neues Selbstvertrauen tanken!

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Dieses Wochenende konnte ich dann beim ersten Rennen des BASF Triathlon Cup Rhein-Neckar noch einmal einen drauf setzen und meine Erwartungen übertreffen. 

Bereits beim Schwimmen konnte ich mit dem erwarteten Abstand nach ganz vorne,aber bereits an Position 3 liegend das abliefern was ich mir vorgenommen hatte.

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Foto: Marcel Hilger

Beim Radfahren dann ging ich volles Risiko und schaffte am Gipfel sogar fast den Anschluss zu Flo. Auf den abschließenden Bergab- und Flachpassagen verlor ich dann zwar wieder einige Sekunden, hatte Flo jedoch jederzeit in Sichtweite und konnte dann auch als Zweiter mit der schnellsten Radzeit des Tages in die Laufschuhe wechseln.

Die Laufstrecke hatte es mit 2,5km bergauf und dann genau das selbe Stück wieder bergab bei Temperturen um 30°C ziemlich in sich. ich fühlte mich beim loslaufen alles andere als gut. So beschloss ich zunächst recht entspannt loszulaufen um nicht der Hitze im späteren Verlauf Tribut zollen zu müssen. Der Abstand zu Flo wurde dann jedoch auch so immer kürzer und so konnte ich dann kurz vor dem Wendepunkt aufschließen und vorbeigehen. 

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Ab dann ließ ich es bergab einfach so gut es ging laufen ohne ein Risiko bzgl. Umknicken einzugehen. Im Stadion angekommen genoss ich dann noch die letzen Meter und habe nun nach drei vierten Plätzen bei den Einzelrennen des Cups auch endlich meinen Frieden gefunden :D

So konnte ich das Rennen nach sehr guten Einzelleistungen in allen drei Disziplinen im Laufen entscheiden und den Sieg vor Florian Angert und Timo Bracht erzielen. Glückwunsch an euch zwei nochmal! Auch sonst war das Rennen gut besetzt, sodass ich umso stolzer auf meine erbrahchte Leistung bin.

Ergebnisse

 

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Foto: Marcel Hilger

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Ps-Squad Ziel erreicht! Danke Flo für den harten Fight

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Im Zieltalk mit Triathlonurgestein Timo Bracht

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Weiter geht es in zwei Wochen bei der 2.Station des Cups in Maxdorf über die Mitteldistanz. An dieser Stelle sei auch mal wieder Danke gesagt! An meinen Coach Philpp für die top Rundumbetreung, meine Familie und Freunde für den Zuspruch und meine Sponsoren für die Unterstützung!

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Trainingslager die Dritte

Da man auch von mir normalerweise nur Positives von den Trainingslagern hört, habe ich mir dieses Mal gedacht, von den Dingen zu berichten die eben auch mal nicht nach Plan gelaufen sind. Alles keine Weltuntergänge aber eben doch auch nicht zu vernachlässigen, was den Stressfaktor angeht. Vielleicht kommt dem einen oder anderen von euch ja eines der Erlebnisse bekannt vor ;)

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Angefangen bei der Anreise, wo man länger als geplant am Steuer sitzt, weil der Mitfahrer nach einer durchzechten Saunanacht noch nicht länger als gute 1,5h fahrtüchtig ist.


Gefolgt von der Ankunft, wo wir zwar als erster Trupp aus dem Chiemgau gegen 10:15 Uhr ankamen, dann jedoch feststellen mussten, dass unser Bungalow erst ab 12Uhr beziehbar war....... Also zunächst mit vollgepacktem Auto ab zum Einkaufen. Die 2 großen Einkaufswägen waren dann auch ziemlich schnell randvoll und die Einkaufsliste abgehackt, also alles gut soweit. Nun kommt wieder der Hacken: Die ganzen Sachen müssen nun ja auch noch in das Auto und dann in der Anlage angekommen, wieder vom Auto ins Bungalow transportiert werden .... Ohne Tüten, größere Kartons oder Taschen eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit, wie wir am eigenen Leib erfahren durften....

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Welchen genauen Plan man in Italien mit dem System bei Bettdecken und Bezügen verfolgt, weiß ich ehrlich gesagt bis heute nicht und werde ich wohl auch nie verstehen ... einfach nur nervig, wenn man mitten in der Nacht frierend und ohne einer der 3 Lacken oder was auch immer das genau sein soll aufwacht.

 

Nachdem ich mich vor Ort mehrmals dafür gebrüstet hatte, an was ich dieses Jahr doch alles gedacht hatte und dass wir ja vor Ort noch nie so gut ausgestattet waren wie dieses Jahr, machte ich eine schmerzliche Entdeckung. Da hatte ich doch glatt beim Packen meiner Bekleidung aus dem Schrank eine Schublade übersprungen und folglich sämtliche Laufhosen zu Hause gelassen .... Kleiner Tipp, wenn man dann Boardshorts als Ersatz wählt, sollte man dringend eine Unterhose anziehen sonst .....

 

Die erste Woche war geprägt von vielen hart umkämpften Dartspartien gegen meinen Kumpel Ole. Um dem Ganzen noch das  besondere Extra zu verleihen, beschlossen wir, dass der Verlierer der gesamten Matches am Ende der ersten Woche dem Gewinner eine Pizza seiner Wahl spendieren musste. In einem Herzschlagfinale, wie es im Buche steht, verlor ich nach einem fünfminütigen Shootout auf die Doppelfelder denkbar knapp ....

 

Das Schwimmen im nicht beheizten Außenpool der Anlage gestaltete sich dieses Jahr eigentlich ob der recht hohen Wassertemperatur als ganz angenehm, wenn da nicht die oftmals schmerzhaften Wenden wären. Ohne Leinen oder irgendwelchen sonstigen Markierungen im Pool ging doch auch dieses Jahr wieder die eine oder andere Wende ziemlich schief und sorgte für so manchen blauen Fleck.

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Der Moment wenn man sich am ersten Tag voll motiviert nach der Anreise den Wecker so früh wie möglich stellt und sich dann nachdem der Wecker geklingelt hat nur noch einmal kurz umdreht bevor man aufsteht..... doof wenn es dann schon 1,5h später ist..... Aber der Schlaf ist einfach extrem wichtig und wenn ihn der Körper nicht von selbst bekommt nimmt er sich ihn eben. So war der restliche Tag dann etwas stressiger als eigentlich geplant.

 

Bei Läufen im nahegelegenen Pinienwald schlagen Läuferherzen aufgrund des weichen, gelenkschonenden Bodens höher. Was jedoch in besagtem Wald nicht so gut funktioniert, sind scheinbar sämtliche GPS Uhren von verschiedensten Herstellern.... Flott losgelaufen und dann der Schock nach Kilometer eins.... 5:35min .....whaaaaat...... naja scheinbar hat der nahegelegene Militärstützpunkt keinen guten Einfluss auf den Empfang der Satteliten...... oder sind es doch die müden Beine? Nein das kann natürlich nicht sein, die sind so gut wie immer frisch. Knifflig wird das Ganze natürlich dann auch bei flotteren Intervallen, welche auch wieder in besagtem Pinienwald gelaufen werden, weil viele Vorteile und so! Daher Kontrolle nach 500m bei Fahrtspielen um auch sicher die richtige Pace zu laufen. Ob´s gut geklappt hat? Ich würde mal sagen Schulnote 4! Aber langweilig wird einem so auf jeden Fall nicht und zu Hause wird dann alles wieder konstanter.

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Probleme mit der Technik gab es dann auch noch des Öfteren auf dem Rad. Mein Garmin Edge hat ja die tolle Funktion, wie ein Navi über gewählte Runden zu lenken. Blöd nur, wenn man dann doch häufiger als einem lieb ist in einer Sackgasse landet, oder an einer Kreuzung steht, nicht weiß wo genau man hinfahren muss und das Gerät einem auch keinen Tipp gibt. Wenn dann die Entscheidung für eine Richtung gefallen ist und nach nicht einmal 200 gefahrenen Metern die Meldung „Streckenabweichung“ am Edge erscheint, geht einem die Geduld auf Dauer auch flöten ....

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Wenn ich sagen müsste, wie lange mein letzter Platten her ist, könnte ich keine genaue Aussage treffen, weil dies gefühlt schon Ewigkeiten zurückliegt. Dieses Trainingslager war es dann aber endlich mal wieder soweit. Netterweise ließ sich dann auch der neu eingebaute Ersatzschlauch mit der Handpumpe nicht aufpumpen, sodass auch das gute alte Flickzeug noch zum Einsatz kommen durfte und Minute um Minute verstrich. In selbiger Ausfahrt durften wir zudem noch dreimal 5 Minuten+ an gesperrten Kreuzungen aufgrund eines U23 Radrennens verbringen. So werden am Ende schnell aus 2h auch mal 3:15h bis man wieder zu Hause ist.

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Angekommen in Rimini sollte dann natürlich alles besser werden. Doch auch hier gab es wieder Probleme beim Besichtigen des Radkurses, einen Radsturz, ein 5Sterne Hotel als Unterkunft(oder doch eher 2-3*), .... Am Sonntag dann noch extra früh aufgestanden um noch Freiwasserschwimmen zu gehen, was dann leider bei 10°C Wassertemperatur gekänzelt wurde.....hoffentlich wird das dann in 2 Wochen kein Duathlon....

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Ein schöner Haufen/Berg an Dingen, die nicht optimal gelaufen sind .....am Ende wurde dieser kleine Haufen an negativen Dingen aber immer noch vom großen Mount Everest an geilen Erfahrungen und Lachern in den Schatten gestellt. Wo wir schon beim Wetter sind, das sich dieses Jahr in der Toskana von seiner besten Seite gezeigt hat. Den Großteil der mehr als zwei Wochen hatten wir Temperaturen jenseits der 20 Grad und meist 10 oder mehr Sonnenstunden pro Tag. Da fallen dann auch härtere Einheiten deutlich leichter als zu Hause bei Schnee, zumal ich mal wieder mit den Gebrüder Ager(Ole, Gnedl und Chicky) und Michi „Gchwande“ Gschwendner das rundum sorglos Paket dabei hatte :D Für die sonstige Betreuung waren dann auch noch meine Schwester und meine Eltern vor Ort, sodass auch materialtechnisch und essenstechnisch( besonders Kaffeetechnisch) nichts mehr schief laufen konnte.

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Die Trainingseinheiten liefen nämlich auch allesamt sehr rund und Langeweile kam auf keinen Fall auf. Für den Nervenkitzel zwischendurch sorgten wie schon im letzten Jahr zahlreiche hochklassige Dartsduelle. Dieses Jahr besonders beliebt: Das zwei gegen zwei Match.

 

Abgerundet wurde das Trainingslager am Ende noch von einem zweitägigen Aufenthalt in Rimini, wo ich die Radstrecke noch zweimal abfahren konnte und nun für das Rennen in nicht einmal mehr zwei Wochen ganz gut gerüstet bin.

 

Bei dem starken Feld kann ich in meinen Augen auch nur gewinnen und nicht verlieren, da mich vermutlich die Wenigsten auch nur annähernd auf der Rechnung haben werden. Aber vielleicht liegt ja genau darin der Vorteil für mich.

 

Ich werde berichten!

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Partner und Ausblick auf die Saison 2017

Da die Saison nun auch endlich bei mir in großen Schritten näher kommt, wollte ich die Gelegenheit nutzen euch meine Partner und sonstige wichtige Personen für die Saison 2017 kurz vorzustellen, bevor es bereits in 5 Tagen ins dritte und letzte Trainingslager der Vorbereitung in die Toskana geht. 

Den Anfang macht mein neuer Hauptsponsor, die Spedition Eberl „Wir leben Logistik“. Die Firma ist in Aiging bei Nußdorf ansässig und wir teilen neben dem Anspruch in der Zukunft national und international erfolgreich zu sein auch die Tatsache im wunderschönen Chiemgau beheimatet zu sein. Vielen Dank für das Vetrauen und die Unterstützung und auf eine produktive und langfristige Zusammenarbeit getreu dem Motto: "In Bayern verwurzelt und in der Welt zu Hause".

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Als weiterer Hauptsponsor wird mich Erdinger Alkoholfrei auch in 2017 wieder unterstützen. Hier ist der Begriff einer „langfristigen Zusammenarbeit“ sehr zutreffend, denn ich arbeite bereits seit nunmehr 7 Jahren mit der Firma Erdinger Alkoholfrei zusammen und bin stolz ein Teil des Teams sein zu dürfen.

 

Weiterhin werde ich mit den Laufschuhen, Freizeitschuhen und Laufoutfits von New Balance unterwegs sein und versuchen auch in dieser Saison in der dritten Disziplin zu den Besten zu gehören. Am Material kann es jedenfalls nicht liegen.

 

Ebenso erhalten bleibt die Firma Sailfish, welche mich auch in den nächsten 2 Jahren mit den schnellsten Speedsuits und Neoprenanzügen die es auf dem Markt gibt versorgen wird. Für den kalten Pool in Cecina bin ich zudem mit einer Neoprenkappe und Neoprenfüßlingen versorgt worden ;)

 

Damit ich auch immer genügend Sprit im Tank habe, stellt mir weiterhin Powerbar alle erdenklichen Produkte rund um das Thema Sporternährung zur Verfügung. Darüber hinaus werde ich auch von Firmenmitarbeitern in Sachen Ernährung vor, während und nach dem Wettkampf beraten.

 

Neu dabei ist in dieser Saison die Firma Kiwami, welche mir zugleich stylische als auch sehr funktionelle Wettkampfanzüge stellt. So habe ich dieses Jahr die Möglichkeit für jede Temperatur und Wettkampflänge den passenden Anzug zu wählen. Hier schon mal ein Bild meines neuen Kiwami Spider LD Aero Einteilers, welchen ich vor allem bei Rennen über die Mitteldistanz tragen werde.

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Für den Durchblick im Wasser und Schwimmaccessoires sorgt auch in 2017 die Firma Zoggs, auf deren Badehosen und Schwimmbrillen ich bereits seit mehr als fünf Jahren setzte.

 

In der zweiten Disziplin werde ich auch weiterhin auf dem Cube Aerium unterwegs sein, wobei ich dieses Jahr mit dem neuen Aerium C68(Bilder folgen bald) und elektronsicher Di2 Schaltung unterwegs sein werde. Neben besseren Werten bei den Radtests, denke ich nun auch beim Material den nächsten Schritt gemacht zu haben und freue mich bereits dies im Wettkampf zeigen zu können, um den Worten dann hoffentlich auch Taten folgen zu lassen.

 

Neu an Bord ist die Firma Syntace, welche in meiner Region ansässig ist und mich mit schnellen Wettkampflaufrädern und funktionellen, sehr leichten Lenkersystemen und Sattelstützen versorgt.Bilder in Aktion folgen bald aus dem Trainingslager in Italien. Toll diesen starken Partner aus der Region an meiner Seite zu wissen.

 

Unterstützt werde ich auch wo es nur geht von der Wechselszene Sven Hindl GmbH. Sven engagiert sich in den verschiedensten Bereichen für mich, wofür ich sehr dankbar bin. Wir werden in den kommenden Jahren versuchen noch so einiges Neues auf die Beine zu stellen. Man darf also gespannt sein.

Bei allem rund um die Gestaltung meiner Homepage und sonstige Angelegenheiten bei denen es um Graphik geht unterstützt mich nun auch seit einigen Jahr schon Stefan Pröll von Design23.

Neu ist in dieser Saison auch mein Trainer Philipp Seipp. Wir stehen regelmäßig in engem Austausch und Philipp berät mich auch weit über den normalen Trainingsablauf hinaus sehr überlegt und hat es geschafft meinen Blickwinkel auf den Sport und alles was auch nur annähernd dazu gehört erheblich zu vergrößern. Dass das Training von Philipp sehr effektiv ist hat am vergangen Wochenende bereits Nils Frommhold mit seinem tollen 2.Platz beim Ironman Südafrika eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das motiviert einen natürlich zusätzlich!

 

Als Physiotherapeuten habe ich mit Bernd Rose und seinem Team einen sehr zuverlässigen und verlässlichen Partner an meiner Seite. Wenn es irgendwo zwickt, weiß ich genau wo ich hingehen muss um wieder schnellstmöglich fit zu sein.

 

Extrem wichtig ist natürlich auch das Umfeld! An dieser Stelle vielen Dank an meine Familie, meine Freundin und meinen Freundeskreis, dass ihr mich meist so gelassen ertragt, auch wenn es mal nicht so läuft. Dass ihr an mich glaubt und mich unterstützt wo es nur geht und die Besonderheiten, die dieser Sport auf dem Niveau mit sich bringt meist nachvollziehen könnt. Ohne diesen Rückhalt zu haben weiß ich nicht wie ich mich tagtäglich motivieren könnte!

 

Alles in allem also ein sehr starkes Team um mich herum und sowohl das Material als auch das Umfeld stimmen, sodass es somit nur noch an mir liegt Leistung zu bringen. Das habe ich auch vor!

Los geht es in gut einem Monat bei der Challenge Rimini über die Mitteldistanz.

 

Bis dahin eine gute Zeit

Euer Julian

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Trainingslager 2.0

Nachdem ich bereits einige Male in Fuerteventura im Trainingslager war, ging es dieses Mal nach Lanzarote. Mir persönlich hat es hier besser gefallen als auf Fuerteventura.Der Wind ist ähnlich bzw. vom Gefühl her sogar noch häufiger und stärker als in Fuerteventura.

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Das hat auf dem Rad natürlich zur Folge, dass man auch mal mit einem 25er Schnitt nach Hause kommt und trotzdem von den Wattwerten her eine ordentliche Einheit absolviert hat. Wenn es mal nicht gerade bergab oder bergauf geht, ist ja immer noch der Wind da damit es nicht langweilig wird. Die Temperaturen waren sehr angenehm bei 16-22Grad, sodass auch der eine oder andere Regenschauer kein größeres Problem darstellte. Landschaftlich hat mir besonders die Ecke um Tabayesco sehr gut gefallen. Hier findet man sehr schöne Anstiege vor, die sich perfekt zum Intervalle fahren eignen. Bei kürzeren Einheiten hat es uns dann auch häufiger in den reizvollen Nationalpark Timanfaya verschlagen.  Das Szenario dort mit den vielen Lavafelsen und „Steinwüsten“ hat mich etwas an die Bilder vom Ironman auf Hawaii und dessen Radstrecke erinnert.

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Für das Schwimmen fanden wir im Club La Santa 24 Bahnen in drei 50m Becken vor. Wenn man von zu Hause den öffentlichen Badebetrieb und den damit verbundenen ständigen Kampf um die eine abgesperrte Schwimmerbahn gewohnt ist, kann man die Schwimmbedingungen dort guten Gewissens als perfekt bezeichnen. Auch an der Bräune kann man selbst am Morgen oder späteren Nachmittag ganz gut arbeiten ;)

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Beim Laufen war zwar die Vielfalt der Laufstrecken nicht allzu groß,  jedoch hatte ich mich sehr schnell mit einer etwas längeren Runde angefreundet. Diese schlängelt sich in Form von kleineren Trails an der Küste entlang bevor es über das wellige, sandige Hinterland wieder zurück zur nahe gelegenen Lagune geht. Zudem sind einige sehr gute Laufbänder im Kraftraum vorhanden und auch die in der Anlage gelegene 400m Bahn ist gut zu laufen.

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Was ich vermutlich zum ersten Mal auch im Trainingslager konsequent beibehalten habe sind das Kraft- und Athletiktraining. Zwar ist es am Anfang ungewohnt, an Ruhetagen in die „Mukkibude“ zu gehen, ich habe mich jedoch recht schnell daran gewöhnt und auch schon die ersten Fortschritte gespürt. Bei einer bald anstehenden Leistungsdiagnostik wird sich dann auch zeigen, ob sich dies auch in meiner Rad- und Laufleistung widerspiegelt.

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Trotz teilweise sehr harten Einheiten und fordernden Außenbedingungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Maßgeblichen Anteil daran hatten meinen beiden Leidensgefährten Laura und Flo. Coach Philipp Seipp hat unsere Pläne perfekt aufeinander abgestimmt, sodass wir im Training gut voneinander profitieren konnten. Wenn beide verletzungsfrei bleiben und weiter so fokussiert trainieren wie in unserem Trainingslager, bin ich mir sicher, dass es für viele Athleten schwer werden wird an Ihnen vorbeizukommen.

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Für mich selbst wird es nun so langsam auch Ernst, denn ich möchte meine Saison dieses Jahr gleich mit einer Mitteldistanz (Challenge Rimini) beginnen. Erfahrungsgemäß hatte ich in den letzten Jahren zu Beginn der Saison oftmals eine sehr gute Form und möchte nun versuchen, diese auch in einem sehr starken Starterfeld unter Beweis zu stellen. Neben Andi Böcherer werden wohl auch Giulio Molinari und Thomas Steger am Start stehen. Dazu werden sicher noch weitere gute Europäer am Start stehen, so dass sich eine vordere Platzierung in jedem Fall sehen lassen könnte. Bis dahin werde ich aber zunächst noch zu Hause weiter hart arbeiten, bevor es traditionell über Ostern noch für 2 Wochen nach Cecina in die Toskana geht.

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Bis dahin wünsche ich euch gutes Training und hoffentlich freundliches Wetter in Deutschland!

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Update 2017

Zwar habe ich in letzter Zeit sowohl über meine Facebook-Sportlerseite als auch über meinen Instagram Account häufiger etwas von mir hören lassen, auf meiner Homepage jedoch war es weitestgehend still. Natürlich könnte ich jetzt auch wie manch anderer Sportler Ausreden suchen, wieso ich hier länger nichts mehr geschrieben habe.... weil ich ja soooo viel trainiert habe und wirklich keine Zeit hatte.... aber das lasse ich besser einfach mal.

Daher hier nun ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Wochen.

Das Erfreulichste mal vorneweg. Ich konnte gefühlt zum ersten Mal in den letzten 10 Jahren ohne eine Krankheit über den Dezember und Januar kommen. Da hier in den letzten Jahren häufig 2 Wochen oder mehr aufgrund von Fieber usw. zu Buche standen, bin ich froh hier gut durchgekommen zu sein. Vielleicht hat auch das 10 tägige Trainingslager in Palamos/Spanien von Ende Dezember bis Anfang Januar seinen Teil dazu beigetragen. Dort hatten wir bei 10-17° für meinen Geschmack ideale Trainingsbedingungen und auch die Wohnung direkt am Meer gelegen fand ich sehr ansprechend. Unter der Regie meines neuen Trainers, Philipp Seipp wurde vor Ort sehr fokussiert trainiert und auch hin und wieder intensive Reize eingebaut. Als vierte Disziplin neben dem Schwimmen, Radfahren und Laufen, bildet für mich das Krafttraining mittlerweile mehrmals wöchentlich einen wichtigen Baustein. Hier arbeite ich spezifisch an meinen Schwächen und hoffe so auch im Schwimmen, Radfahren und Laufen nochmal eine ordentliche Schippe drauflegen zu können. Auch das Radtraining hat sich bei mir von Grund auf verändert und so verbringe ich viele schweißtreibende Stunden auf der Rolle und schraube unsere Wasserrechnung ordentlich nach oben ;)

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Ende Januar ging es dann für mich nochmal zum letzten Teil der B-Trainer Leistungssport Ausbildung nach Saarbrücken. War schön dort wieder in meiner alten WG ein paar Tage verbringen zu können und Studienfreunde zu sehen. Die Ausbildung verlief komplikationsfrei und so bin ich nun Besitzer des B-Trainerscheins im Triathlon. Über kurz oder lang werde ich es vermutlich dann auch mal als Coach versuchen, da hier eine gute Kombination zwischen meinem Studium, den Trainerscheinen und meiner Leidenschaft dem Triathlon gegeben ist.

 

Nachdem es hier im Chiemgau in den letzten Wochen dann sehr kalt geworden ist und wir auch reichlich Schnee bekommen haben, war es nur logisch, dass ich auch die Langlaufskier das eine oder andere Mal anschnallen würde. Intensive Einheiten hatte ich zwar auf den schmalen Brettern noch nie absolviert, war jedoch auch eine interessante neue Variante, die das Herzkreislaufsystem ordentlich fordert.

Zusammen mit Andi Dreitz, Micha Raelert und Michi Ole Ager konnte ich dann neben einigen gemeinsamen Trainingseinheiten im Becken auch noch an der Chiemgauer Team Trophy von Wechselszene teilnehmen. Nach 45km in traumhafter Umgebung konnte ich zusammen mit Andi immerhin an Positon 3 von über 500 Startern das Ziel erreichen. Für uns Sommersportler in einer Wintersportregion wie dem Chiemgau gar nicht so schlecht in meinen Augen.

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Die Saisonplanung steht nun soweit auch fest und wird im Laufe der nächsten Wochen dann Stück für Stück auch bekannt gegeben. Es werden sowohl bekannte als auch neue Rennen dabei sein, soviel kann ich schon mal verraten.

 

Mitte Februar geht es für mich zunächst mit Altbekannten nach Lanzarote ins zweite Trainingslager für dieses Jahr. Anfang April steht dann wieder das traditionelle Ostertrainingslager im La Cecinella in der Toskana an was mir Jahr für Jahr den letzten Feinschliff für die kurz danach startende Saison gibt.

 

Bis dahin werde ich weiterhin regelmäßig auf Facebook und Instagram von mir hören lassen. Auch bezüglich meinen Partner für die Saison wird es demnächst einige Neuigkeiten geben.

 

Euch allen solange eine gute Zeit!

Julian