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Trainingslager 2.0

Nachdem ich bereits einige Male in Fuerteventura im Trainingslager war, ging es dieses Mal nach Lanzarote. Mir persönlich hat es hier besser gefallen als auf Fuerteventura.Der Wind ist ähnlich bzw. vom Gefühl her sogar noch häufiger und stärker als in Fuerteventura.

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Das hat auf dem Rad natürlich zur Folge, dass man auch mal mit einem 25er Schnitt nach Hause kommt und trotzdem von den Wattwerten her eine ordentliche Einheit absolviert hat. Wenn es mal nicht gerade bergab oder bergauf geht, ist ja immer noch der Wind da damit es nicht langweilig wird. Die Temperaturen waren sehr angenehm bei 16-22Grad, sodass auch der eine oder andere Regenschauer kein größeres Problem darstellte. Landschaftlich hat mir besonders die Ecke um Tabayesco sehr gut gefallen. Hier findet man sehr schöne Anstiege vor, die sich perfekt zum Intervalle fahren eignen. Bei kürzeren Einheiten hat es uns dann auch häufiger in den reizvollen Nationalpark Timanfaya verschlagen.  Das Szenario dort mit den vielen Lavafelsen und „Steinwüsten“ hat mich etwas an die Bilder vom Ironman auf Hawaii und dessen Radstrecke erinnert.

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Für das Schwimmen fanden wir im Club La Santa 24 Bahnen in drei 50m Becken vor. Wenn man von zu Hause den öffentlichen Badebetrieb und den damit verbundenen ständigen Kampf um die eine abgesperrte Schwimmerbahn gewohnt ist, kann man die Schwimmbedingungen dort guten Gewissens als perfekt bezeichnen. Auch an der Bräune kann man selbst am Morgen oder späteren Nachmittag ganz gut arbeiten ;)

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Beim Laufen war zwar die Vielfalt der Laufstrecken nicht allzu groß,  jedoch hatte ich mich sehr schnell mit einer etwas längeren Runde angefreundet. Diese schlängelt sich in Form von kleineren Trails an der Küste entlang bevor es über das wellige, sandige Hinterland wieder zurück zur nahe gelegenen Lagune geht. Zudem sind einige sehr gute Laufbänder im Kraftraum vorhanden und auch die in der Anlage gelegene 400m Bahn ist gut zu laufen.

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Was ich vermutlich zum ersten Mal auch im Trainingslager konsequent beibehalten habe sind das Kraft- und Athletiktraining. Zwar ist es am Anfang ungewohnt, an Ruhetagen in die „Mukkibude“ zu gehen, ich habe mich jedoch recht schnell daran gewöhnt und auch schon die ersten Fortschritte gespürt. Bei einer bald anstehenden Leistungsdiagnostik wird sich dann auch zeigen, ob sich dies auch in meiner Rad- und Laufleistung widerspiegelt.

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Trotz teilweise sehr harten Einheiten und fordernden Außenbedingungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Maßgeblichen Anteil daran hatten meinen beiden Leidensgefährten Laura und Flo. Coach Philipp Seipp hat unsere Pläne perfekt aufeinander abgestimmt, sodass wir im Training gut voneinander profitieren konnten. Wenn beide verletzungsfrei bleiben und weiter so fokussiert trainieren wie in unserem Trainingslager, bin ich mir sicher, dass es für viele Athleten schwer werden wird an Ihnen vorbeizukommen.

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Für mich selbst wird es nun so langsam auch Ernst, denn ich möchte meine Saison dieses Jahr gleich mit einer Mitteldistanz (Challenge Rimini) beginnen. Erfahrungsgemäß hatte ich in den letzten Jahren zu Beginn der Saison oftmals eine sehr gute Form und möchte nun versuchen, diese auch in einem sehr starken Starterfeld unter Beweis zu stellen. Neben Andi Böcherer werden wohl auch Giulio Molinari und Thomas Steger am Start stehen. Dazu werden sicher noch weitere gute Europäer am Start stehen, so dass sich eine vordere Platzierung in jedem Fall sehen lassen könnte. Bis dahin werde ich aber zunächst noch zu Hause weiter hart arbeiten, bevor es traditionell über Ostern noch für 2 Wochen nach Cecina in die Toskana geht.

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Bis dahin wünsche ich euch gutes Training und hoffentlich freundliches Wetter in Deutschland!

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Update 2017

Zwar habe ich in letzter Zeit sowohl über meine Facebook-Sportlerseite als auch über meinen Instagram Account häufiger etwas von mir hören lassen, auf meiner Homepage jedoch war es weitestgehend still. Natürlich könnte ich jetzt auch wie manch anderer Sportler Ausreden suchen, wieso ich hier länger nichts mehr geschrieben habe.... weil ich ja soooo viel trainiert habe und wirklich keine Zeit hatte.... aber das lasse ich besser einfach mal.

Daher hier nun ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Wochen.

Das Erfreulichste mal vorneweg. Ich konnte gefühlt zum ersten Mal in den letzten 10 Jahren ohne eine Krankheit über den Dezember und Januar kommen. Da hier in den letzten Jahren häufig 2 Wochen oder mehr aufgrund von Fieber usw. zu Buche standen, bin ich froh hier gut durchgekommen zu sein. Vielleicht hat auch das 10 tägige Trainingslager in Palamos/Spanien von Ende Dezember bis Anfang Januar seinen Teil dazu beigetragen. Dort hatten wir bei 10-17° für meinen Geschmack ideale Trainingsbedingungen und auch die Wohnung direkt am Meer gelegen fand ich sehr ansprechend. Unter der Regie meines neuen Trainers, Philipp Seipp wurde vor Ort sehr fokussiert trainiert und auch hin und wieder intensive Reize eingebaut. Als vierte Disziplin neben dem Schwimmen, Radfahren und Laufen, bildet für mich das Krafttraining mittlerweile mehrmals wöchentlich einen wichtigen Baustein. Hier arbeite ich spezifisch an meinen Schwächen und hoffe so auch im Schwimmen, Radfahren und Laufen nochmal eine ordentliche Schippe drauflegen zu können. Auch das Radtraining hat sich bei mir von Grund auf verändert und so verbringe ich viele schweißtreibende Stunden auf der Rolle und schraube unsere Wasserrechnung ordentlich nach oben ;)

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Ende Januar ging es dann für mich nochmal zum letzten Teil der B-Trainer Leistungssport Ausbildung nach Saarbrücken. War schön dort wieder in meiner alten WG ein paar Tage verbringen zu können und Studienfreunde zu sehen. Die Ausbildung verlief komplikationsfrei und so bin ich nun Besitzer des B-Trainerscheins im Triathlon. Über kurz oder lang werde ich es vermutlich dann auch mal als Coach versuchen, da hier eine gute Kombination zwischen meinem Studium, den Trainerscheinen und meiner Leidenschaft dem Triathlon gegeben ist.

 

Nachdem es hier im Chiemgau in den letzten Wochen dann sehr kalt geworden ist und wir auch reichlich Schnee bekommen haben, war es nur logisch, dass ich auch die Langlaufskier das eine oder andere Mal anschnallen würde. Intensive Einheiten hatte ich zwar auf den schmalen Brettern noch nie absolviert, war jedoch auch eine interessante neue Variante, die das Herzkreislaufsystem ordentlich fordert.

Zusammen mit Andi Dreitz, Micha Raelert und Michi Ole Ager konnte ich dann neben einigen gemeinsamen Trainingseinheiten im Becken auch noch an der Chiemgauer Team Trophy von Wechselszene teilnehmen. Nach 45km in traumhafter Umgebung konnte ich zusammen mit Andi immerhin an Positon 3 von über 500 Startern das Ziel erreichen. Für uns Sommersportler in einer Wintersportregion wie dem Chiemgau gar nicht so schlecht in meinen Augen.

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Die Saisonplanung steht nun soweit auch fest und wird im Laufe der nächsten Wochen dann Stück für Stück auch bekannt gegeben. Es werden sowohl bekannte als auch neue Rennen dabei sein, soviel kann ich schon mal verraten.

 

Mitte Februar geht es für mich zunächst mit Altbekannten nach Lanzarote ins zweite Trainingslager für dieses Jahr. Anfang April steht dann wieder das traditionelle Ostertrainingslager im La Cecinella in der Toskana an was mir Jahr für Jahr den letzten Feinschliff für die kurz danach startende Saison gibt.

 

Bis dahin werde ich weiterhin regelmäßig auf Facebook und Instagram von mir hören lassen. Auch bezüglich meinen Partner für die Saison wird es demnächst einige Neuigkeiten geben.

 

Euch allen solange eine gute Zeit!

Julian

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Neuer Trainer, neue Motivation, neue Ziele

Neuer Trainer, neue Motivation, neue Ziele

Kaum ist die Triathlonsaison vorbei, da wirft die neue schon ihre Schatten voraus: Julian Erhardt steckt bereits mitten in der Vorbereitung und hat sich für 2017 einiges vorgenommen. Zunächst musste der 24-Jährige aber seinen völlig verpatzten Saisonabschluss am Walchsee verdauen. »Das war recht schwer«, betont er. Bei den dortigen Triathlon-Europameisterschaften schied der ehrgeizige Athlet früh aus, nachdem er eine Radpanne hatte. Vorbei, vergessen. Jetzt blickt Erhardt, der für Triathlon Grassau und das Team Erdinger Alkoholfrei startet, schon wieder optimistisch nach vorne.

 
  • Triathlet Julian Erhardt hat bereits mit der Vorbereitung für die neue Saison begonnen und startete zuletzt bei einigen Läufen.
     

In der kurzen Pause hat sich bei ihm auch allerhand getan: Er brach etwa seine Zelte in Saarbrücken ab – dort wohnte er wegen seines Studiums. Jetzt ist er wieder zurück in Übersee. Zudem hat er mit Philipp Peter aus München einen neuen Trainer an seiner Seite. »Ich erhoffe mir dadurch neue Reize und eine neue Motivation«, sagt Erhardt. »Der Einstieg in den Trainingsalltag ist jedenfalls schon einmal gut gelungen.«

10-km-Bestzeit um 21 Sekunden verbessert

In der Tat: Erhardt, der in diesem Jahr trotz der verpatzten EM aber auch einige tolle Erfolge feiern konnte, war bei drei Läufen am Start und lief jeweils vorne mit. Er belegte etwa beim Hochplatten-Berglauf den 2. Platz, wurde beim Alzauenlauf in Trostberg über 10 km Dritter und kam auch beim Nikolauslauf im Olympiapark in München auf den 2. Platz. »Die ersten beiden Läufe waren als erste schnelle Einheiten gedacht und dafür waren die Zeiten und die Platzierungen zufriedenstellend«, freut er sich. Beim dritten Rennen in München folgte dann sogar eine Verbesserung der eigenen 10-km-Bestzeit. »Um ganze 21 Sekunden«, betont der ehrgeizige Sportler, der mit seiner Zeit von 31:51 Minuten und einem sehr guten 2. Gesamtplatz unter 1700 Sportlern recht zufrieden war.

Jetzt steht als nächste größere Einheit das erste Trainingslager an. Über Silvester geht es nach Palamos nahe Barcelona/Girona – und das zusammen mit internationalen Topleuten wie Laura Philipp (7. Platz bei der Ironman-WM 70.3 2016) und Thomas Steger (Sieger des Chiemsee-Triathlons 2015 und 2016). Ende Januar wird Erhardt dann seine B-Trainer-Lizenz Triathlon Leistungssport ablegen und im Frühjahr noch seine Bachelorarbeit in Sportwissenschaften fertigmachen. Dann hat er auch sein Studium endgültig abgeschlossen und kann sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.

»Die finanziellen Ausgaben sind schon enorm«

Es sind dann auch noch weitere Trainingslager auf den Kanaren und in der Toskana geplant. »Um eine optimale Vorbereitung auf die Saison zu gewährleisten«, betont Erhardt, der übrigens auch noch dringend den einen oder anderen Sponsoren aus der Region zur finanziellen Unterstützung suchen würde. »Denn die finanziellen Ausgaben sind schon enorm«, betont der Überseer, der sich zuletzt etwa einen neuen Wagen zulegen musste, um etwas komfortabler zu den Wettkämpfen zu reisen.

Apropos Wettkampf: Das erste Rennen wird Julian Erhardt 2017 im Rahmen der Challenge Rimini am 7. Mai in Angriff nehmen. Auch ein weiterer Termin steht natürlich schon ganz dick in seinem Terminkalender: der Chiemsee-Triathlon am 24/25. Juni. Dort will er wieder über die Mitteldistanz starten. »Ich hoffe, dass ich da wieder meinen Heimvorteil ausspielen kann.« In diesem Jahr klappt es für ihn am Chiemsee mit dem 2. Platz ja hervorragend – und eine Wiederholung dieses Top-Resultats ist auch 2017 ausdrücklich erwünscht. SB

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Saisonende 2016

Ein mal wieder sehr treffender Bericht aus dem Traunsteiner Tagblatt zu meinem Saisonende:

Bei der Generalprobe lief für Erhardt, der für das Team Erdinger Alkoholfrei und Triathlon Grassau startet, noch alles rund. Er wurde beim Triathlon in Viernheim Vierter und belegte damit in der Gesamtwertung des Rhein-Neckar-Cups den dritten Platz. »Damit war ich sehr zufrieden«, betont der ehrgeizige Sportler. Entsprechend motiviert fuhr er an den Walchsee – die Tage zuvor hatte er noch gemeinsam mit seinem Teamkollegen Flo Angert, der am Ende bei der Elite-EM am Walchsee Zweiter wurde, trainiert und war damit bestens vorbereitet. »Ich habe mich richtig gut gefühlt«, betont er.

»Und es war leider kein Ersatzmaterial in der Nähe«

»Das Schwimmen verlief dann auch bis auf ein paar unnötige Schläge auf den Kopf, die ich an der Boje einstecken musste, ganz gut und ich konnte wie am Chiemsee den Radpart kurz vor Thomas Steger (Sieger des Chiemsee-Triathlons und Dritter der Elite-EM an diesem Tag, Anm. d. Red.) in Angriff nehmen.«

Doch sein Traum von einer Top-Platzierung zerplatzte jäh. »Denn das Ganze war auch schon nach etwa 50 m Fahrt auf der Felge vorbei,« ärgert sich Erhardt noch immer. »Und es war leider kein Ersatzmaterial in der Nähe.« Erhardt musste den Rest des Rennens also als Zuschauer verbringen. »Das war natürlich ein sehr unglücklicher Saisonabschluss für mich.« Zumal er sich durchaus eine Top-5-Platzierung zugetraut hätte. »Jetzt ist vermutlich erstmals ein wenig Pause, bevor es dann im Oktober wieder an die Vorbereitung für die Saison 2017 geht«, sagt Erhardt, »dann hoffentlich auch wieder mit etwas mehr Glück beim Material.«

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Update zweite Saisonhälfte

Hier gab es seit dem Chiemsee Triathlon länger nichts mehr zu lesen. Zum einen lag dies an meinen letzten zwei noch ausstehenden Prüfungen an der Uni und zum anderen natürlich am umfangreichen Training. Jedoch möchte ich euch kurz wieder auf den aktuellen Stand bringen. Der Einstieg ins alltägliche Training fiel nach meiner ersten Mitteldistanz die ich bis ins Ziel durchgezogen hatte doch etwas schwerer als erwartet. Irgendwann fühlten sich die Beine dann allerdings wieder einigermaßen an und auch die ersten Wettkämpfe standen schon wieder auf dem Programm.

Den Anfang machte der Römerman in Ladenburg (Rhein Neckar Cup) wo ich nach einem soliden Schwimmen mit sehr bescheidenen Beinen auf dem Rad und dann komischerweise wieder sehr guten Beinen beim Laufen den 4.Platz erreichte.

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Foto: Marcel Hilger

Weiter ging es bereits eine Woche später in Heidelberg (Rhein Neckar Cup) wo ich gegen Ende des Schwimmens etwas Zeit verlor, ein passables Radfahren ablieferte und beim Laufen dieses mal nicht meinen besten Tag erwischte und so am Ende wieder mit dem 4.Platz Vorlieb nehmen musste. In der Gesamtwertung habe ich nun allerdings beim letzten Rennen des Cups Ende August in Viernheim die Chance mit einem guten Rennen noch auf das Podium zu kommen.

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Foto: Marcel Hilger

Wieder zu Hause im Chiemgau angekommen bestritt ich dann aus dem Training den Wössner Halbmarathon, welchen ich bei tropischen Bedingungen in einer passablen Zeit für mich entscheiden konnte.

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Eine weitere Woche später dann wieder als Trainingswettkampf ging es zum Triathlon an den Schnaitsee, wo ich nach durchweg guten Leistungen in den einzelnen Disziplinen am Ende mit Kumpel und Teamkollege Flo Angert gemeinsam mit reichlich Vorsprung auf Platz 3 ins Ziel laufen konnte. Somit ein letzter gelungener Test für die wichtigen letzten zwei Rennen der Saison:

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28.08.2016 Rhein Neckar Cup Viernheim

04.09.2016 Challenge Walchsee European Championships

 

Anschließend geht es in die wohlverdiente Saisonpause!