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Triathlon München und Trimotion Saalfelden

Da ich momentan ziemlich beschäftigt bin gibt es diesesmal nur einen sehr treffenden Artikel aus dem Traunsteiner Tagblatt, sowie einige Bilder:

Doppelsieg für Julian Erhardt

Julian Erhardt hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet: Nach seiner Zehenverletzung musste der ehrgeizige Triathlet aus Übersee nur kurz pausieren. Er stieg bereits vor zwei Wochen wieder in den Wettkampf ein und feierte mit dem Regionalliga-Team von Triathlon Grassau einen Sieg im ersten Wettkampf in Oberschleißheim. Und es sollte noch besser kommen für Erhardt: Denn bei der Veranstaltung im österreichischen Saalfelden feierte der 24-Jährige vom Team Erdinger Alkoholfrei nun einen Doppelsieg. »Ich bin extrem froh, dass die Verletzung mich nicht zu weit zurückgeworfen hat«, sagte Erhardt. »Meine Form war noch nicht weg.«

In der Tat: Schon im Team-Bewerb zeigte Julian Erhardt in Saalfelden eine starke Leistung. Zusammen mit Jonas Fischer aus Regensburg verteidigte Erhardt dabei seinen Titel. Bei diesem Wettbewerb traten wieder jeweils ein Schwimmer und ein Läufer in einem Team an. Sie mussten jeweils abwechselnd dreimal 200 Meter schwimmen und dreimal ein Kilometer laufen. »Das ist ganz schön kurz und knackig«, erzählte Erhardt. »Aber auch sehr lustig und es herrscht in Saalfelden immer eine super Stimmung.«

Er habe sich die Kräfte sehr gut eingeteilt, betonte er. »Wir haben auch unsere Routine spielen lassen«, fügte er hinzu. »Bei so einem Rennen muss man sich schon eine gewisse Taktik zurechtlegen.« Und die ging voll auf – und die durchaus sehr starke Konkurrenz hatte das Nachsehen.

Auch tags darauf beim Einzelwettbewerb überzeugte Erhardt und durfte sich am Ende gar über den Gesamtsieg freuen. »Das war praktisch ein Start-Ziel-Sieg«, jubelte er. »Ich hatte in jeder Disziplin Bestzeit.« Erhardt benötigte für die 500 Meter Schwimmen, 50 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen 1:42,37 Stunden.

Der Überseer hat jetzt kaum eine Verschnaufpause. Denn an den nächsten beiden Wochenenden stehen die Bundesliga-Wettkämpfe in Kraichgau (4. Juni) und in Ingolstadt (12. Juni) an. Danach geht's für Julian Erhardt noch nach Erding (19. Juni), ehe sein Heimwettkampf – also der Chiemsee-Triathlon (26. Juni) – vor der Tür steht. Und da möchte Julian Erhardt ähnlich erfolgreich abschneiden wie in Saalfelden. SB

 

 

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Fotos 1,2,3,5,6 und 7: (c) GEPA pictures 

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Triathlon Buschhütten

Im Vorfeld war ich extrem heiß auf das erste größere Rennen der Saison, das „Race of the legends“ in Buschhütten.  Ich erhoffte mir am Ende des Tages eine Standortbestimmung im Vergleich zu einigen der besten deutschen Triathleten zu haben, um so in der Zukunft an möglichen Schwächen arbeiten zu können.

Beim Schwimmen lief es sehr gut, da ich mit Bene Seibt einen flotten Wasserschatten auf meiner Bahn hatte und so nicht einmal 100 Prozent in diesem frühen Stadium des Rennens geben musste.  Maßgeblichen Anteil hatte hieran auch mein Rebell Speedsuit von Sailfish, in dem ich mich sehr wohl fühle und super schwimmen kann.

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Auf Platz 8 liegend ging es dann nach den 1000 Metern im Wasser mit nur ca. 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze um Flo Angert, Jens Roth und Andi Böcherer auf die Radstrecke. Auf das Rad gesprungen und ordentlich Tempo gemacht, wollte ich die Aufholjagd nach vorne starten, doch dann passierte leider ein Missgeschick. Im Stehen rutschte ich von meinem Radschuh ab und knallte einerseits mit meinem Körper auf das Oberrohr und andererseits mit meinem rechten Fuß auf den Boden. Bei um die 40km/h wurden so meine mittleren Zehen ordentlich vom Asphalt abgeschliffen. Wie auch immer, ich schaffte es immerhin, mich auf dem Rad zu halten und nach kurzer Zeit auch wieder den Fokus auf das Rennen zu richten. Den blutüberströmten Fuß packte ich einfach in den Radschuh und ab ging es auf die HTW, eine dreispurige, extra für das Rennen gesperrte Autobahn. Recht schnell fand ich in Horst Reichel einen radstarken Begleiter und wir konnten uns gut abwechseln und den Abstand zu Platz zwei und drei einigermaßen konstant halten.

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Einzig Andi Böcherer konnte sich mächtig vom kompletten Feld absetzten und so das Rennen bereits auf dem Rad vorentscheiden. Gegen Ende der 42km langen Radstrecke gingen mir zwar etwas die Körner aus, aber ich konnte dennoch an Position fünf liegend direkt hinter Horst Reichel die Wechselzone erreichen.

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 Nun kam der geschundene Fuß wieder ins Spiel, denn es ging über einen Ascheplatz zu den Laufschuhen, wobei  ich ordentlich Dreck am Fuß einsammelte. Zwar  ging der Wechsel in die Laufschuhe dann erstaunlich gut, die ersten Laufmeter fühlten sich aber dann an als hätte ich massive Blasen am rechten Fuß. Nichtsdestotrotz versuchte ich die Schmerzen einfach auszublenden und mich auf meine Stärke, das Laufen zu konzentrieren. Dies gelang mir auch in den ersten fünf von 9 Laufrunden sehr gut und so lag ich zu diesem Zeitpunkt auf Rang vier und hatte nur noch 30 Sekunden Rückstand auf Platz zwei und weniger als 10 Sekunden auf drei. Ich hätte wohl kaum motivierter sein können als in diesem Moment, mit dem Podium bei solch einem großen Rennen im Auge.

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Dann jedoch kam es leider anders als erhofft. Dass ich kältere Temperaturen eher bevorzuge und es schon recht heiß war, war der eine Grund, dass ich etwas langsamer wurde. Der andere Grund war, dass ich nun auch immer stärkere Schmerzen im Fuß verspürte und der Blick auf meinen am Anfang des Rennens noch weiß/grauen Schuh nichts Gutes erahnen ließ.... dieser war nämlich mittlerweile ziemlich rot eingefärbt ..

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So wurde ich noch vom laufstarken Russen Dennis Vasiliev überholt und in der letzten Runde konnte auch noch Julian Mutterer auf mich aufschließen. Ich versuchte noch einmal alles und lief die Hälfte der Runde direkt hinter Julian her. Dann setzte ich im leichten Bergaufstück die Attacke und konnte auch eine Lücke reißen. Bergab musste ich dann jedoch feststellen, dass der Antritt wohl etwas zu hart war und musste mich beinahe übergeben und so auch den stark laufenden Julian ziehen lassen und mich mit Platz 6 begnügen. Vor dem Rennen wäre ich mit dieser Platzierung in so einem starken Feld äußerst zufrieden gewesen. Auch die Randnotiz, einen Andi Raelert, der auf Platz 8 ins Ziel kam, an diesem Tag geschlagen zu haben, ist sehr erfreulich. Doch im Rennen selbst war ich extrem hungrig auf das Podest und hätte dieses, wenn alles perfekt gelaufen wäre auch durchaus realisieren können. Aber hätte, wenn und aber haben einen noch nie weiter gebracht und so ziehe ich meine Motivation für das kommende Training aus dem noch ausbaufähigen Rennen. In den nächsten 10-14 Tagen gilt es nun jedoch zunächst noch die Wunden meines Missgeschickes zu lecken. Hierdurch habe ich leider einen Großteil meines Nagelbettes an den 2 mittleren Zehen des rechten Fußes verloren, was seine Zeit zum Nachwachsen/Heilen braucht. Doch auch diese Zeit werde ich nutzen um besser zu werden und habe schon einige gute Ideen hierfür ;)

Weiter geht es dann Ende Mai in Saalfelden, wo ich am Freitag gemeinsam mit Jonas Fischer versuchen werde unseren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Am Samstag werde ich dann noch über die 55,5 Distanz an den Start gehen und freue mich bereits sehr auf die tolle Veranstaltung in einer traumhaften Gegend.

Die detaillierte Ergebnisliste zum Wettkampf in Buschhütten gibt es hier 

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24.04.2016 City Triathlon Koblenz

Aufgrund der widrigen Bedingungen(2-4°C) wurde das Schwimmen(500m) gestrichen und lediglich ein Bike(20km) and Run(5km) absolviert. Es ging in verschiedenen Startwellen für jeden einzeln auf die Reise, sodass sich die Athleten auf der Strecke etwas entzerren konnten. Nach einem etwas turbulenten Start konnte ich mit einem sehr hohen Tempo den Radpart beginnen. Mt über 400Watt Durchschnitt nach der ersten von 4 Runden, wagte ich im Anschluss keinen Blick mehr auf mein Wattmessgerät. Im weiteren Verlauf konnte ich das Tempo drosseln aber gut halten und am Ende mit einem Schnitt von 41,7km/h auf den 20km die Tagesbestzeit mit fast einer Minute Vorsprung einfahren.

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Auch die Wechsel liefen heute einwandfrei was einem im Wettkampf ein gutes Gefühl gibt. Beim abschließenden 5km Lauf lief es sprichwörtlich rund und auch hier stand am Ende in 16:01min die Tagesbestzeit für mich zu Buche. Der Gesamtsieg war mir somit in 45:37min nicht mehr zu nehmen und ich konnte Florian Angert(47:22min) und Benedikt Seit(47:55min) auf die Plätze verweisen.

Ergebnisse:

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Trotz der schwierigen Verhältnisse konnte ich zudem meine Rad-Lauf Zeit im Vergleich zum letzten Jahr um mehr als eine Minute verbessern was auf ein erfolgreiches Training hindeutet. Soweit läuft also alles sehr gut und ich freu mich nun bereits auf das Rennen in Buschhütten in 2 Wochen wo ich auf ein elitäres Starterfeld um den Hawaii-Zweiten Andreas Raelert und Andi Böcherer treffen werde. Werde dort versuchen den einen oder anderen etwas zu ärgern aber vor allem einfach das mir persönlich bestmögliche Rennen abzuliefern und Spaß zu haben.

 

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Trainingslager Italien – Cecina

Seit über 10 Jahren geht es für einen Großteil meines Heimatvereins bereits nach Cecina Mare. Wenn ich meine Lieblingsgegend für ein Trainingslager bestimmen müsste, würde meine Wahl wohl auf diesen Teil der Toskana fallen. In einer kilometerreichen Laufwoche hat man zwar recht schnell alle Runden abgelaufen, jedoch kommt einem besonders aus verletzungsprophylaktischer Sicht der weiche Pinienwald enorm entgegen. Zudem liebe ich die Herzlichkeit der italienischen Läufer. Ein kräftiges „Buon Giorno“ am frühen Morgen hat mich so einige Male aus meinen Gedanken aufwachen lassen und mir ein Schmunzeln aufs Gesicht gezeichnet, besonders wenn man gewissen Personen  14 Tage lang wirklich jeden Morgen zu Gesicht bekommt.

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Beim Radfahren findet man eine Vielzahl an verschiedenen Anstiegen und Runden vor und bis auf den Strecken an der Küste trifft man auch auf recht wenige Autos. Legendär sind hier natürlich so manche Orte die in jedem Trainingslager Pflicht sind und die man auch aus kulinarischer Sicht wahrnehmen sollte. Wenn die Italiener was können dann ist es definitiv gutes Eis, guten Kaffee und gute Pizza zu machen ;)

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Das Schwimmen gestaltet sich vergleichsweise etwas schwieriger, da der Anlagen eigene Pool meistens erst frisch eingelassen wird und man somit mit einer Wassertemperatur von ca. 14-16 Grad vorlieb nehmen muss. Mit einem Neo und einem eisernen Willen kann man sein Schwimmpensum jedoch trotzdem gut umsetzten und wird zudem noch ziemlich abgehärtet.

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Mit meinen langjährigen Kumpels mal wieder zusammen trainieren zu können hat der Motivation und besonders der Stimmung auch extrem gut getan. Als eingespieltes Team weiß man einfach was man an den anderen hat und so konnte ich für nahezu jede Einheit mindestens einen Begleiter finden. Hervorzuheben ist hierbei definitv die Unterstützung meines Kumpels Michi „Ole“ Ager, der nicht nur 2 Wochen im Bungalow mit mir ausgehalten hat, sondern auch noch nahezu jede Einheit mitgemacht hat, auch wenn das Lauftempo für ihn gefühlt immer GA2 war ;)

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Da die Saison ja auch schon vor der Türe steht und man vor und während einem Wettkampf auch der einen oder anderen Drucksituation ausgesetzt ist, haben wir uns nicht lumpen lassen und auch diese Situationen in den Trainingsalltag integriert. So haben wir nahezu jede freie Minute zum Darts spielen genutzt und uns auch hier in den 2 Wochen extrem verbessern können. Für einen Michael Van Gerwen, Garry Anderson oder Phil Taylor wird es zwar noch nicht ganz reichen, aber die eine oder andere spannende und emotionsgeladene Partie war garantiert.

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Auf der Heimfahrt wurde dann noch traditionell in Affi in der Nähe des Gardasees der Lebensmittelvorrat für die folgenden Wochen aufgefüllt ;)

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Nachdem ich mich eigentlich an keinen einzigen Winter erinnern kann, in dem ich keine Verletzung hatte, bin ich umso froher und auch ein wenig stolz, dass ich es diese Vorbereitung nun endlich mal geschafft habe. Irgendwas müssen mein Trainer und ich also richtig gemacht haben und ich bin sehr gespannt wie sich das in den bald anstehenden Rennen niederschlagen wird. Los geht’s in 3 Wochen beim Citytriathlon in Koblenz.

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Trainingslager die Zweite

 

 

Und schon ist auch mein zweites Trainingslager für dieses Jahr schon wieder Geschichte. Für 14 Tage weilte ich im Hotel Viva Blue nahe Alcudia auf Mallorca. Nachdem ich noch die letzten Prüfungen an der Uni für dieses Semester geschrieben hatte machte ich mich auf den Weg zu meiner Schwester nach München, von wo aus dann am Donnerstag Morgen mein Flieger gehen sollte. Als ich am Morgen erwachte staunte ich nicht schlecht,  denn es war alles weiß. Hier habe ich in den letzten Trainingslagern echt Glück gehabt und konnte das kalte und schlechte Wetter in Deutschland größtenteils umgehen ;) Auf Mallorca angekommen wehte mir bereits am Flughafen ein ordentlicher Wind um die Ohren. Dieser sollte mich bis zum Ende meines Trainingslagers auch treu begleiten und ähnlich stark wie man ihn sonst eher aus Fuerteventura kennt in Erscheinung treten. Doch nun mal zum sportlichen. Um nicht alles alleine trainieren zu müssen hatte ich mich im Voraus mit meiner Erdinger Teamkollegin Laura Philipp kurzgeschlossen und dann in Abstimmung mit meinem Trainer einen passenden Plan für mich erarbeitet. Ein erster Blick auf diesen ließ mich aufgrund der doch recht frequent auftretenden flotten Einheiten erahnen, dass es kein Selbstläufer werden sollte. Wer mich kennt weiß jedoch auch, dass ich herausfordernde Aufgaben mag und mich somit insgeheim sogar etwas auf die harten Einheiten freute. Die ersten 4-8min des Anstieges zum Cap Formentor kenne ich nach den 2 Wochen nun auswendig und könnte mir hier künftig durchaus auch ein Engagement als Guide vorstellen :P Sehr motivierend war es auf diesem Teilstück einen Radler nach dem anderen einzusammeln und kein einziges Mal selbst überholt zu werden.... auch wenn es der eine oder andere durchaus versucht hat. Beim Schwimmen merkte ich im Laufe des Trainingslagers besonders bei den längeren Einheiten mit GA2 deutliche Fortschritte besonders in Sachen Stehvermögen.

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Das Laufen ist und bleibt dennoch meine absolute Lieblingsdisziplin. Hier konnte ich viele qualitative Kilometer absolvieren und bereits auch einige gekoppelte Läufe machen. Der angrenzende Pinienwald und die Strandpromenade bieten auch ein schönes Ambiente.

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Die Bilder stammen überigens aus einem Shooting mit Dominik Rueß der es echt drauf hat!

In den letzten Tagen waren dann viele bekannte Gesichert schon abgereist und ich dachte, dass es nun mental hart werden könnte das restliche Training alleine durchzustehen..... Mit Konstantin Bachor und Sven Perleth fand ich dann jedoch noch tolle Begleiter für einige Einheiten und so konnte ich bis zur letzten Einheit gut durchziehen.

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Somit steht am Ende des Trainingslagers das Fazit, wieder einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Nun geht es erstmal nach Hause an den Chiemsee wo ich eine Woche lang hoffentlich gute Schneeverhältnisse zum Langlaufen vorfinden werde. Danach geht es auch schon ins dritte und letzte Trainingslager der Vorbereitung in die Toskana nach Italien ins wohlbekannte La Cecinella.