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70.3 Switzerland Rapperswill

Bereits am Freitag ging für meine Schwester, meinem besten Kumpel Michi und mich in die Schweiz nach Rapperswill in der Nähe von Zürich. Nach einer sehr warmen Fahrt habe ich noch lockere 2km Schwimmen absolviert um mich etwas abzukühlen. Danach gings ins Hotel und am nächsten Tag stand das übliche Prozedere mit Streckenbesichtigung, Briefing, Wettkampfvorbelastung und Checkin an. Die Hitze war unverändert, welche ich bei meinem lockeren Lauf auch bereits schon deutlich spürte. Am Sonntag ging es dann bereits um 5 aus dem Bett. Nach einem kurzen Frühstück während der Anfahrt zum Wettkampfgelände wurde in der Wechselzone nochmal alles überprüft und der Rest eingecheckt. Dann ging es auch schon runter an den Schwimmstart. Sailfish Grange an und ab in das 17Grad kühle Wasser. Dann fiel auch schon der Startschuss und ich kam ganz gut weg. Nach der Wende bei ca. 1000m stellte ich dann fest dass ich an den Füßen von Ronnie Schildknecht schwam. Das Tempo war gut jedoch hatte ich noch einige Reserven und konnte mich dann in den nächsten Minuten mit einem Konsequenten Antritt in die Spitzengruppe vorarbeiten. Am Ende konnte ich dann als 7. in einer 4Mann Gruppe mit Rudi WIld, Jan Van Berkel und meinem Teamkollegen Mike Aigroz die erste Disziplin beenden womit ich sehr zufrieden war(23:58min d.h. ca. 1:15min Schnitt pro 100m)
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Beim Radfahen bin ich dann sehr bedacht aber konsequent gefahren und konnte zusammen mit Dani Niederreiter und 2 weiteren Athleten an Position 8-12 liegend den Radpart mit 1100Höhenmetern in 2:17h beenden(39,39km/h  Durchschnitt). Besonders bei den bergauf Passagen hatte ich ein gutes Gefühl.
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Nachdem ich mir beim Wechsel lange Zeit nahm um ja keine Fehler zu machen ging es dann als 12. auf die Laufstrecke. Innerhalb der ersten vier Kilometer konnte ich meinen angedachten Kilometerschnitt ideal umsetzen und mich bereit auf Platz 8 mit Blickkontakt zu Platz 7 nach vorne arbeiten.
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Dann kam es leider wie so häufig bei heißen Bedingungen um die 30° und ich kam vom einen auf den nächsten Moment kaum mehr vorwärts. Auch meine Polar V800 signalisierte mir einen deutlich langsameren Schnitt. Das mir dies bereits bei noch zulaufenden 17km passiert hatte ich im Voraus nicht gedacht.
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Ich kämpfte mich von einer Verpflegungsstation zur nächsten und musste nach dem ersten passieren der legendären Stairways to Heaven mit starkem Seitenstechen auch kurze Gehpausen einlegen.
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Das war dann natürlich auch für die Psyche nicht wirklich einfach, doch ich biss die Zähne zusammen und konnte dann auch völlig erschöpft als 15. Profi das Ziel erreichen.
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Das Rennen stimmt mich positiv für die kommenden Aufgaben, denn es waren sehr gute Ansätze vorhanden, die dann hoffentlich beim nächsten Rennen über diese Distanz auch vollendet werden. Das meine eigentliche Stärke das Laufen ist weiß ich ja und wenn man sein Halbmarathondebüt inerhalb eines 70.3 Wettkampfes gibt, kann dies auch durchaus mal suboptimal laufen. Doch ich habe im Rennen sehr viel gelernt und kann für die Zukunft einiges mitnehmen.
Congrats an alle anderen Athleten, die bei diesen harten Bedingungen durchgezogen haben! Glückwunsch und Dank an Dani Niederreiter der für mich sowohl sportlich als auch menschlich ein absolutes Vorbild ist! Großer Dank auch an meine Supporter vor Ort und meine Sponsoren!
Jetzt wird aber erstmal regeneriert!

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Trimotion Saalfelden

Mit großer Vorfreude auf ein top organisiertes Event bin ich am Freitag nach Saalfelden gereist. So viel sei vorweg genommen, die Veranstaltung sollte ihrem guten Ruf mal wieder gerecht werden. Am Freitagabend um 18:30Uhr stand für Jonas Fischer und mich der Team Speed Bewerb  an, bei dem ich immer 200m zu schwimmen hatte, bevor Jonas eine 1km lange Laufstrecke zu absolvieren hatte.

 

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Bereits nach der ersten Runde waren wir zusammen mit dem Team Dani Niederreiter/ Peter Herzog den restlichen Teams enteilt und die Entscheidung fiel erst beim letzten Part. Hier konnte ich zuerst eine Lücke auf Dani aufschwimmen und anschließend vorbeiziehen und Jonas mit einem 15-20 Sekunden Polster auf den letzten Kilometer schicken.
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Er gab alles und wir konnten uns über den Tagessieg, nach einem harten Kampf freuen. Glückwunsch auch an Dani und Peter und merci für den harten Fight!
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Damit ich an diesem Tag nicht unterfordert war, durfte ich im Anschluss noch einen knackigen Koppellauf machen.

Am nächsten Tag ging es dann für mich auch schon mit dem 55,5er Wettkampf weiter. Beim Schwimmen erwischte ich erneut einen sehr guten Tag und stieg zusammen mit Lukas Hollaus nach 500m aus dem Ritzensee. Auf den ersten 30km der sehr hügeligen und technisch anspruchsvollen Strecke konnten wir ein gutes Tempo fahren und den Abstand auf die Verfolger halten. Dann setzte Luki eine kleine Attacke und spielte seine Streckenkenntnisse auf den kleineren Straßen aus, welcher ich nichts entgegenzusetzten hatte. Die restlichen 20km fuhr ich dann mein eigenes Tempo zu Ende wobei ich in den Abfahrten extrem vorsichtig war, nachdem wir von einem ordentlichen Regenschauer erfasst wurden.
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Mit 40Sekunden Rückstand ging ich dann auf die Laufstrecke und verlor hier nur geringfügig auf den höchstwahrscheinlich künftigen Olympioniken.
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Im Ziel war ich dann sehr zufrieden mit meiner geglückten Generalprobe für den 70.3 Switzerland in Rapperswill am kommenden Wochenende und konnte mich über den zweiten Platz freuen. Glückwunsch an Luki zum Sieg und meinem Vereinskollegen Martin Kipnick zum dritten Platz mit einem sehr starken Rennen!

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Vielen Dank nochmal an das Veranstalterteam für die tolle Betreung und die geniale Veranstaltung! Kann ich jedem für nächstes Jahr nur ans Herz legen.

Nun freue ich mich auf eine erholsame Woche am Chiemsee bevor es am Wochenende in die Schweiz zu einem der Highlights in dieser Saison für mich bei meiner ersten Mitteldistanz geht.

 

Bericht zum Team Speed Sieg

Bericht zum 2.Platz beim 55,er

Bildrechte: (c) GEPA pictures / TRIMOTION und Privat

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Portrait in der TRITIME

ERDINGER Alkoholfrei Perspektivteam
Portrait Julian Erhardt


Julian Erhardt, 23 Jahre jung, 1,86 Meter groß, 73 Kilogramm leicht ist der erste Athlet des Erdinger Alkoholfrei Perspektivteams, der sich den Fragen tritime-online.de Redaktion gestellt hat. Über Fußball und Laufen führte sein Weg zum Triathlon. Die Möglichkeit, drei verschiedene Disziplinen zu trainieren und im Wettkampf zu vereinen, faszinierte den gebürtigen Münchner vom ersten Tag an. Sein großer Traum ist die erfolgreiche Teilnahme beim legendären Ironman auf Hawaii. 

 

Julian, worin liegt für Dich der besondere Reiz im Triathlon?
Beim Triathlon hat man so gut wie immer die Möglichkeit, mindestens eine der Disziplinen auszuführen, egal wie gut oder schlecht das Wetter auch sein mag. Ebenso reizt es mich, Tiefen und Krisen, die im Wettkampf/Training auftauchen, zu überwinden und an Aufgaben zu wachsen.

Wie viele Stunden trainierst Du aktuell pro Woche?
Seit Ende Oktober habe ich im Schnitt 23 Stunden pro Woche trainiert. Davon verbringe ich 7,5 Stunden im Wasser, 8 Stunden auf dem Rad und 3,2 Stunden beim Laufen. Für Stabi, Athletik, Skilanglauf und Aquajogging habe ich 4,3 Stunden aufgewendet.

Bleibt da neben Studium/Beruf noch Zeit für all die schönen Dinge außerhalb des Sports?
Mit einem guten Zeitmanagement muss ich in meinen Augen auf nichts verzichten und falls doch, bietet die Saisonpause ausreichend Zeit,  etwas nachzuholen. Auch während der Wettkampfzeit ist es wichtig, ab und an abschalten können und seinem Körper Ruhe und Abstand vom Triathlon gönnen.


Was bedeutet für Dich die Aufnahme in das Erdinger Alkoholfrei Persektivteam?

Ich sehe darin eine riesige Chance, die mir gegeben wurde. Und die versuche ich nun zu nutzen. Hierfür bin ich sehr dankbar und werde alles tun, um das in mich gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen. Ich freue mich auf weitere lustige Treffen mit dem Perspektivteam. Und von den Profis habe ich bereits im Teamtrainingslager auf Fuerteventura enorm profitieren können. Für mich als jungen Athleten ist nichts hilfreicher als die Weitergabe von Erfahrungen durch die Weltklasse-Profis in unserem Team. Auch deren Anerkennung hinsichtlich meiner Entwicklung und Ziele hat mich für die Zukunft extrem motiviert.

Wie waren die Reaktionen in Deiner Familie und im Freundeskreis?
Von meiner Familie habe ich großen Zuspruch bekommen. Alles andere wäre auch untypisch gewesen, denn meine Familie steht immer hinter mir und mein Vater ist selbst leidenschaftlicher Triathlet. Auch in meinem Freundeskreis wurde die Aufnahme in das Team durchweg positiv aufgefasst.

Dein großes Ziel ist die Teilnahme beim Ironman auf Hawaii! Warum?
Zusammen mit Freunden verfolge ich den Ironman Hawaii bereits seit Jahren jedes Jahr live vor dem Fernseher und bekomme Jahr für Jahr mehr Gänsehaut. Den Mythos Hawaii selbst zu erleben und nach einem erfolgreichen Wettkampf die Stimmung beim Zieleinlauf auf dem Ali’i Drive aufzusaugen, motiviert mich tagtäglich im Training.

Demnach scheinen die Olympischen Sommerspiele in den persönlichen Planungen keine Rolle zu spielen. Warum?
Ich beobachte jedes einzelne WTS-Rennen meistens auch live vor dem Laptop und bin selbst auch noch ein großer Fan der Olympischen Distanz. Meine eigene Zukunft sehe ich jedoch auf den etwas längeren Distanzen, zumal man hier mehr in der eigenen Hand hat.

Hast Du Vorbilder?
Für mich ist jeder Mensch ein Vorbild, der es schafft, sein Leben so zu leben, dass er an dessen Ende zufrieden mit dem Vollbrachten ist.

Was ist Deine Lieblingsdisziplin?
Das Laufen, weil man dies bei jeder Witterungsbedingung machen kann und dabei ideal vom Alltag abschalten kann.

Und wo siehst Du Verbesserungspotenzial?
Ich versuche mich tagtäglich in jeder einzelnen Disziplin so gut wie möglich zu verbessern. Derzeit könnte ich auch keine signifikante „Schwachstelle“ formulieren.

Wo trainierst Du am liebsten?
Ganz klar die Toskana in Italien. Die Gegend um Cecina ist seit mehr als acht Jahren fester Bestandteil meines Ostertrainingslagers. Hier gibt es geniale Radstrecken sowie tolle Laufrunden auf dem weichen Boden im Pinienwald.

Was ist Dein bisher größter Erfolg?
Der Bayerische Meisertitel der Elite in Schongau 2012, weil ich an diesem Tag mein bisher bestes Rennen abgeliefert habe.

Wie sieht Deine Saisonplanung aus?
Der erste größere Höhepunkt wird für mich das 70.3 Rennen in Rapperswil sein. Je nachdem wie ich mich dort geschlagen habe, stehen dann unter Umständen noch die 70.3 EM in Wiesbaden oder alternativ die Challenge Walchsee sowie der Trans Voralberg Triathlon an. Immer wieder werde ich auch kleinere Rennen und Sprinttriathlons als harte Trainingseinheit nutzen, wie beispielsweise den Stadttriathlon in Erding oder den 55.5 in Saalfelden. Um auch nach wie vor meine Grundschnelligkeit auszubauen werde ich für mein Team vom Chiemsee voraussichtlich drei Rennen in der 1. Bundesliga bestreiten.


Und das sagt die Teammanagerin Wenke Kujala über Julian Erhardt

Julian ist seit 2015 Mitglied im Perspektivteam, er ist für mich allerdingskein Unbekannter, denn er wurde bereits seit 2011in das  ERDINGER Alkoholfrei Regionalsponsoring Team aufgenommen. Julian ist also ein wirkliches Paradebeispiel für das Förderkonzept des Team ERDINGER Alkoholfrei.

Julian ist ein sehr akribischer Arbeiter, der enorm trainingsfleissig ist und schon jede Menge Erfahrung aus dem Triathlon mitbringt. Er verbreitet stets gute Laune, motiviert aber auch alle um sich herum, und treibt damit alle zu Höchstleistungen an. Er ist ein sehr offener und geselliger Typ, der den Sport mit Leib und Seele lebt! Julian zeigt sich bereits jetzt sehr professionell im Umgang mit seinen Sponsoren und Partnern, was für einen Profisportler bekanntlich auch ein wichtiger Faktor ist. Ich bin sehr gespannt, wie er den Umstieg auf längere Distanzen bewältigen wird, gehe aber davon aus, dass er für die eine oder andere Überraschung bereits in dieser Saison gut sein wird.

8 Fragen – 8 Antworten
Wo liegen Deine persönlichen Stärken? Zielstrebigkeit.

Wo liegen Deine persönlichen Schwächen? Beweglichkeit.

Was macht Dich wütend? Unsportlichkeit.

Was bringt Deine Augen zum Leuchten?
Schöne Trainingsstrecken bei schönem Wetter.

Was motiviert Dich?
Der Gedanke an einen erfolgreichen Zieleinlauf, bei dem man den Lohn für die harte Arbeit des Jahres gebührend feiern kann.

Worauf musst Du am meisten verzichten?
Mit einem gutem Zeitmanagement muss ich auf nichts verzichten.

Wie (und in welchem Umfeld) entspannst Du Dich am besten?
Zu Hause am Chiemsee bei Freunden und Familie.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich bin froh, dass ich es noch nicht weiß, denn so ist das Leben.

12 Stichworte – 12 spontane Reaktionen
Leidenschaft: Muss man für unseren Sport mitbringen.
Begabung: Schadet nicht.
Entscheidungen: Muss man treffen, und mit den Folgen klarkommen!
Respekt: Ist in gewissem Maße förderlich.
Rivalität: Belebt das Geschäft.
Fairness: Hat in meinen Augen immer oberste Priorität.
Intelligenz: Erleichtert einem so manches.
Image: Ist wichtig.
Angst: Ist da, um überwunden zu werden.
Soziale Verantwortung: Sollte man besonders als Profi ernstnehmen.
Olympia / Kona: Hat beides seine Reize.
Früher war alles besser: Würde ich so nicht sagen!

Fotos: Team ERDINGER Alkoholfrei

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Teamtrainingslager Fuerteventura Erdinger Alkoholfrei

Nachdem ich Ende Oktober erfahren hatte, dass ich von nun an ein Teil des Erdinger Alkoholfrei Perspektivteams sein würde, fieberte ich dem gemeinsamen Trainingslager in den letzten 2 Januarwochen gespannt entgegen. Hier würde ich nicht nur die Möglichkeit haben gemeinsam mit den anderen Perspektivathleten, sondern auch mit den Triathlonprofis des Teams zu trainieren. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und ich konnte alle Einheiten wie geplant absolvieren, womit ich sehr zufrieden bin. Nicht selten standen 5 Einheiten pro Tag auf dem Plan und in beispielsweise in der ersten Woche bin ich so viele Kilometer geschwommen wie noch nie. Trotz des hohen Umfangs waren auch qualitativ sehr hochwertige Einheiten dabei und auch auf dem Rad konnte ich bereits innerhalb des Trainingslagers einen ordentlichen Sprung machen. Dies resultierte natürlich auch aus den genialen Radgruppen mit denen ich unterwegs sein durfte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Andi Dreitz, Andi Raelert, Michi Göhner usw. für die Tätigkeit als Tourguides. Tag für die viel es einem leichter, mit den vielen Höhenmetern und dem teils sehr starken Wind klar zu kommen. Durch die tollen Routen bekamen wir immer wieder tolle Ausblicke zu Gesicht und konnten größtenteils auf nahezu verkehrsfreie Straßen fahren. Besonders erfreulich war für mich auch zu sehen, dass die Topsstars der Triathlonszene auch nur normale Menschen sind und allesamt trotz ihrer Erfolge sehr bodenständig geblieben sind. Das macht in meinen Augen auch unseren Sport im Vergleich zu etlichen Ballsportarten deutlich symphatischer. Sehr erfreulich war es für mich auch, dass ich Umfang und Intensität beim Laufen komplett beschwerdefrei steigern konnte und mich auch hier auf einem sehr guten Weg wähne. Bei den wenigen Pausen die wir zwischen den Einheiten hatten wurde dann auch mal Miniglof oder Billiard gespielt, was eine willkommene Abwechslung für uns darstellte.

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Team 2

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Rundum kann ich also mit dem Trainingslager zufrieden sein und mich nun in den nächsten 3 Wochen verstärkt dem Langlaufen und ein Paar Arbeiten für das Studium im winterlichen Chiemgau widmen.

Jetzt wird erstmal eingecheckt und dann geht es in Richtung München.

 

Viele Grüße

Euer Juli

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13.09.2014 Trimotion Speed Team Attersee

Ein wiederum sehr interessantes Format bot an diesem Wochenende der Trimotion Speed Team Wettbewerb. Ein Schwimmer und ein Läufer mussten je dreimal ihren Part absolvieren. Zu Schwimmen galt es für mich jeweils ca. 250m im sehr welligen Attersee bevor mein Kumpel Pirmin dann den ca. 1km langen matschigen Laufkurs in Angriff nehmen sollte. An Position 5 liegend übergab ich nach dem Schwimmen an Pirmin da einige exzelente Schwimmer am Start waren, unter ihnen auch der eine oder andere Nationlkaderathlet im Schwimmen aus Österreich/Ungarn. Pirmin machte dann mächtig Druck und übergab an Positon 3 liegend wieder auf mich. Diesesmal ging es mir deutlich besser als noch auf den ersten 250m und so konnte ich die 3.Positon halten und Pirmin mit einem kleineren Rückstand als noch zuvor auf die Lauftstrecke schicken. Die Pausen gestalteten sich immer sehr kurz und ich rang immer noch um Luft als Pirmin auch schon an Rang 2 liegend entgegengerutscht kam.

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Nachdem ich beim abschließenden Schwimmen nun noch weniger Zeit auf das Führungsteam verloren hatte, wusste ich das Pirmin mit einem genialen Lauf noch auf Platz 1 vorstürmen könnte. Genauso kam es dann auch und Pirmin brachte unsere Staffel mit ca. 10 Sekunden Vorsprung als erstes ins Ziel.

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Eine sehr starke Leistung war das von Pirmin und so konnten wir uns auch über ein wenig Preisgeld freuen.

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Wiederum ein sehr cooles Format, das das Trimotion Team da auf die Beine gestellt hat. Jetzt geht es erstmal etwas ruhiger in der Saisonpause zu und ich mache mich so langsam an die Planung für nächstes Jahr.
Genießt die Zeit!

Viele Grüße

Euer Juli