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06.07.2014 1.Bundesliga Düsseldorf

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Bei der dritten Station der 1.Bundesliga ging es dieses mal nach Düsseldorf. Die  Temperatur war mit ca. 23°C relativ angenehm, jedoch war es sehr schwül. Nach einem Fehlstart beim Schwimmen standen wir 5min später erneut auf dem Ponton und der Puls war noch höher als beim ersten Start. Anfangs kam ich gut weg jedoch musste ich im weiteren Verlauf einige Schläge einstecken. Besonders an den insgesamt 6 Bojen ging es drunter und drüber. Leider verpasste ich wieder um 10 Sekunden den Zug nach vorne mit Murray und Mola und fand mich dann während des Radfahrens in der dritten Gruppe wieder. Hier gab es ein paar Stürze da es ca. zwei Minuten lang wie aus Eimern schüttete. Der Wechsel in die Laufschuhe klappte dieses mal hervorragend und ich konnte als 4. meiner Gruppe aus der Wechselzone laufen. Am Anfang fühlte ich mich richtig gut und konnte zusammen mit meinem Teamkollegen Robert Wimmer reihenweise Athleten einsammeln. Wir wechselten uns gut in der Führung ab bis ich Robert nach der Hälfte der Strecke ziehen lassen musste da ich leichtes Seitenstechen hatte. Ich konnte mein Tempo dann auch wiederfinden und flott weiterlaufen. Auf der schier unendlich langen Zielgeraden sind mir dann leider ein wenig die Kräfte ausgegangen und ich wurde noch von 5 Athleten überholt. Wie schon beim letzten Rennen sieht man einfach, dass das Niveau extrem hoch ist und kleinste Fehler oder Schwächephasen sofort etliche Plätze kosten können. Zu Buche stand dann der 27. Platz in der Einzelwertung und mit dem Team konnten wir einen guten 4.Platz erreichen. Insgesamt also ein solides Rennen jedoch hoffe ich, dass in Hannover dann einmal alles zusammenpasst und ich ein sehr gutes Rennen mit guter Platzierung bestreiten kann. Bis dahin werde ich nochmal ordentlich im Training „ackern“.

Bis dahin

Euer Juli

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22.06.2014 Stadttriathlon Erding

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 25°C ging ich heute beim Stadttriathlon in Erding über die Volksdistanz(0,4-25-4,6) an den Start. Gestartet wurde in einigen Wellen, wobei es für mich um 9:59Uhr in der 2.Startwelle ins Wasser ging. Bereits nach 150m schloss ich schon auf die ersten Schwimmer der 1.Startgruppe auf und musste mich von diesem Zeitpunkt an durch das Feld „pflügen“. Mit der Tagesbestzeit beendete ich den Schwimmpart und machte mich auf die 25km lange Radstrecke mit Wendepunkt.

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Dank hoher Felge vorne und Scheibe hinten, die ich von meinem Sponsor Rs-Custom(Vielen Dank an Bernhard und Benny!) mal wieder zur Verfügung bestellt bekam, war ich in Kombination mit Zeitfahrrahmen und Rudy Project Aerohelm bestens für den Kampf gegen Wind und Zeit gerüstet. So verlor ich auf der Radstrecke gerade einmal 3 Sekunden auf den Tagesschnellsten und konnte die zweitschnellste Zeit von allen erzielen, womit ich sehr zufrieden war.

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Beim abschließenden Lauf durch die Erdinger Innenstadt wollte ich dann nochmal ordentlich aufs Gas drücken, da man aufgrund der verschiedenen Startwellen ja nie genau wusste wie man liegt und sich somit auch nicht ausruhen kann. Wie beim Radfahren konnte ich auch hier Athlet um Athlet aus der 1.Startwelle einsammeln bis an einem Wendepunkt feststellte, dass nur noch 2 Athleten vor mir waren und das obwohl diese 4Minuten vor mir gestartet waren. Der Abstand war zu diesem Zeitpunkt zwar noch gehörig aber ich war durch diese Info hochmotiviert, da ich wusste, dass ich gar nicht so schlecht unterwegs sein konnte. Leider machte mir dann ab Kilometer 2 noch ein überdimensionaler Reisnagel oder wie auch immer man diesen „unerwünschten Begleiter“ bezeichnen mag einen Strich durch die Rechnung. Anfangs dachte ich es würde sich um einen spitzen Stein handeln, welcher sich einen Weg durch die dünnen Sohle meines Wettkampfschuhes gesucht hatte.

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Doch auf den Teerstücken merkte ich vom Klang her, dass es sich um Metall oder Glas handeln musste. Ich überlegte ob ich kurz anhalten sollte, um mich meines Begleiters zu entledigen, aber dafür hatte ich keine Zeit da ich auch wenn die beiden noch vor mir liegenden Athleten aus der 1.Startwelle waren gerne als Erster über die Ziellinie am Marktplatz laufen wäre. So biss ich trotz Schmerzen bei jedem Schritt auf die Zähne und schaffte es dann tatsächlich noch 500m vor dem Ziel auf Platz 1 zu laufen. Zufrieden durfte ich dann das Zielbanner auch mit der schnellsten Laufzeit in die Luft strecken.

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Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, ich sollte das Rennen mit fast 3Minuten Vorsprung als Gesamtsieger aller Starter gewinnen. Summa Summarum also der gelungene Abschluss eines schönen verlängerten Wochenendes in der Heimat und Umgebung.

Ergebnisse

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Jetzt geht es wieder zurück nach Saarbrücken und in 2 Wochen geht es bereits beim dritten Rennen der 1.Bundesliga in Düsseldorf weiter.

Bis Dahin Viele Grüße
Euer Juli

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14.06.2014 1.Bundesliga Kraichgau

Auf mir bereits aus Deutschlandcupzeiten vertrauten Strecken, ging es für mich im Kraichgau bei meinem zweiten Rennen der 1.Bundesliga über die Sprintdistanz. Am Start ein Weltklassefeld gespickt mit internationalen (Richard Murray, Alessandro Fabian, Fred Belaubre….usw.) und nationalen Topleuten(Max Schwetz, Stefan Zachäus, Jonas Breinlinger).

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Beim Schwimmen lag ich an der ersten Boje gleichauf mit Richard Murray, welchen ich dann leider im Gedränge um die Boje herum aus den Augen verlor. Dennoch konnte ich einen akzeptablen Schwimmpart abliefern und als erster meines Teams und an Gesamtposition 39 liegend aufs Rad wechseln. Leider fehlten hier ca. 15 Sekunden um noch auf den Zug in die Spitzengruppe aufspringen zu können.

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So fuhr ich mit 2 weiteren Athleten einige Kilometer „all out“ um vielleicht doch noch den Anschluss herstellen zu können, was aber sicherlich auch aufgrund der radstarken Fahrer in der Spitzengruppe scheitern sollte. So fuhr dann das größere Hauptfeld auf uns auf und wir bildeten die 2.Gruppe hinter der 15-20 Mann starken Spitzengruppe. Nun hatten wir vom Team also 5 Leute in der 2.Gruppe was an sich eine gute Gelegenheit gewesen wäre an der Spitze für Tempo zu sorgen, doch wollten meine Beine nach den harten ersten Kilometern irgendwie nicht so wirklich und so versuchte ich eher im hinteren Teil der Gruppe Körner fürs Laufen zu sparen.

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Bei der Einfahrt in die Wechselzone konnte ich mich dann noch perfekt an Position 3 unserer Gruppe platzieren und wollte versuchen durch einen schnellen Wechsel gleich dem Gedränge auf den ersten Laufmetern aus dem Weg zu gehen. Doch leider ging mein Wechsel ordentlich in die Hose und ich lief mit gut 150m Abstand als Letzter meiner Gruppe auf die Laufstrecke….. zwar konnte ich dann Athlet um Athlet einholen jedoch waren die schnellen Läufer schon längst außer Reichweite. Gerne hätte ich versucht an dem einen oder anderen dranzubleiben denn so kann man eine deutlich schnellere Zeit laufen als wenn man nur am überholen ist und hinterherrennt. Nächstes Mal muss dann einfach der Wechsel wieder besser klappen was ich mir auch auf die „To Do List“ geschrieben habe. Die Laufzeit war dennoch passabel mit 15:35min für 5km und ich war nur knapp 30Sekunden langsamer als die schnellsten Läufer(David Castro aus meinem Team sowie Daniel Hofer und Richard Murray). Am Ende sprang für mich dann ein 30.Platz in der Einzelwertung und der 8.Platz mit dem Team(MRRC München) heraus. Unfassbar wie hoch das Niveau in der 1.Bundesliga dieses Jahr ist und wie knapp es dort zugeht. Hier können 30Sekunden schnell über 15Plätze entscheiden, aber genau das macht unseren Sport aus und genau deshalb werde ich auch in den nächsten Wochen im Training wieder alles geben um dann in Düsseldorf wieder angreifen zu können.

Bis dahin
Euer Juli

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08.06.2014 DM AK Triathlon Sprint in Darmstadt

4 Fliegen mit einer Klatsche in Darmstadt!

-          - Endlich ein gutes Rennen bei klimatisch heißen Bedingungen

-          - Endlich ein gutes Rennen in Darmstadt im dritten Anlauf

-         -  Perfekte Vorbelastung für das Rennen der 1.Bundesliga in einer Woche im Kraichgau

-          - Die Jungs von meinem Heimatteam beim Siegen in der 2.Bundesliga vor Ort anfeuern und unterstützen können

Sieg

Das Rennen kurz in chronologischer Reihenfolge:

Beim Schwimmen konnte ich mich aus größeren Schlägereien raushalten und eine sehr solide Leistung nach den doch spürbaren Schwimmkilometern unter der Woche abliefern. Als Viertplatzierter machte ich mich dann auf den Weg in die Wechselzone, wo ich mich durch einen schneller Wechsel bereits auf Platz 2 vorschieben konnte. Bis Kilometer  mit 50Metern Abstand auf den Führenden an Rang 2. Dann brauste Florian Wildgruber an mir und dem Führenden vorbei und ich versuchte nochmal einen Gang hochzuschalten. Auf den leicht steigenden Abschnitten konnte ich Zeit gut machen, auf den abfallenden Passagen jedoch wuchs dann der Abstand stetig an und die Tatsache dass ich mit einem herkömmlichen Rennrad und ITU konformen Aufsatz am Start war machte sich bemerkbar. An dieser Stelle möchte ich noch kurz meinem Unmut freien Lauf lassen. Ich weiß wirklich nicht, wie manche Athleten am Abend nach so einem Wettkampf mit gutem Gewissen einschlafen können. Stichwort fairer Sportsmann und so…..Ist es denn nötig in 20-30 Mann starken Gruppen die 20 Kilometer bei Windschattenverbot zu absolvieren? Die Intention bei der Anschaffung eines Zeitfahrrads inklusive hohen Felgen vorne und Scheibe hinten sollte doch eigentlich sein möglichst aerodynamisch und vorallem ALLEINE so schnell wie möglich die Strecke zu absolvieren oder täusche ich mich da?! Schade dass man reihenweise große Gruppen beim munteren Kreiseln beobachten konnte aber was solls.
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Ich konzentrierte mich voll auf mein Rennen und schaffte es den Führenden Flo Wildgruber ca. bei Laufkilometer 1,5km abzufangen und konnte von da an meinen Vorsprung bis ins Ziel stetig ausbauen. Also insgesamt eine sehr gute Generalprobe für das Bundesligarennen im Kraichgau in einer Woche.

Ergebnissliste:

Run

 

Noch kurz ein paar Worte zur Leistung meiner Kumpel vom  Skins Tri Team Grassau:

Team

Wer nach so einem unfassbar schlechten Auftakt wie es in Nürnberg aus verschiedensten Gründen der Fall war so wieder meldet der ist für höhere Aufgaben bestimmt. Mit den Einzelplatzierungen 1(Max Sperl), 2(Pirmin Frey), 3(Frederic Funk), 20(Niklas Hirmke) war der Tagessieg mehr als deutlich und ihr habt sowas von ein Ausrufezeichen gesetzt(Ergebnissliste:). Bewundernswert wie da im Team jeder einzelne alles aus sich rausgeholt hat natürlich auch der Fußballmanager :D ! So ist der schon als unmöglich deklarierte Aufstieg wieder deutlich realistischer geworden und in meinen Augen kann ich mir kein Team aus der 2.Bundesliga Süd besser in der 1.Liga vorstellen als das SKINS TRI TEAM Grassau!
Jungs ihr packt das ich glaube fest an euch!

Bis Bald

Euer Juli

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30.05.2014 Trimotion Speed Saalfelden

Gestern startet ich bei einem für mich bis dato völlig neuen Format. Beim Trimotion Speed in Saalfelden galt es 300m zu schwimmen und anschließend 1,1km zu laufen, das besondere daran war jedoch das man das Ganze dreimal am Stück zu absolvieren hatte sprich in dreifach Aquathlon.
Der Startschuss fiel um 19Uhr. Das Wasser hatte 18° und die Außentemperatur lag bei 12 ° also nicht gerade kuschelig. Der erste Schwimmpart durfte noch mit Neopren absolviert werden und ich konnte ohne Zwischenfälle an Position 3 aus dem Wasser steigen.
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(Foto: GEPA Pictures/TRIMOTION)

Beim ersten Lauf konnte ich mich dann an die Spitze setzten.
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(Foto: GEPA Pictures/TRIMOTION)

Das zweite Schwimmen absolvierte ich dann wieder gemeinsam mit einem Starter aus Ungarn. Nach hinten hatte sich derweil schon eine kleinere Lücke auf Platz 3 aufgetan. Leider verlor ich bei jedem Wechsel kostbare Sekunden auf den Ungar, der jedes mal unfassbar gut wechselte, sodass ich dann auch beim 2. Lauf nicht mehr auf ihn auflaufen konnte und somit mit einer kleinen Lücke in die letzte Schwimmrunde ging.
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(Foto: GEPA Pictures/TRIMOTION)


Hier musste ich dann nochmal ein paar Sekunden liegen lassen und hatte vor dem abschließenden Lauf gut 20 Sekunden Rückstand. Zwar konnte ich den Abstand nochmal ordentlich verkürzen, musste mich dann jedoch mit nichteinmal 5Sekunden Rückstand im Ziel geschlagen geben. Mit meiner Leistung an sich war ich sehr zufrieden nur die Wechsel müssen im Laufe der Saison noch besser werden. Herzlichen Glückwunsch an Peter Bajai aus Ungarn zum Sieg und danke für den harten Kampf den wir uns geliefert haben. Das Besondere an diesem Format war, dass man das ganze Rennen lang Vollgas geben musste und nicht wie im Triathlon auf dem Rad auch mal kurz durchschnaufen konnte. Beim Sprung ins Wasser nach dem Lauf kam man sich wie eine Bleiente vor und musste sich erstmal an die 18° Wassertemperatur gewöhnen, nachdem man den Körper ja gerade noch  während des Laufes hochgewärmt hatte.
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Ein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Zuschauer an der Strecke die uns Athleten ordentlich gepusht haben und das Veranstalterteam, das sich sensationell um uns und alles rundherum gekümmert hat.
Alles in allem eine fantastische Veranstaltung mit einem sehr interessanten Format, das jeder einmal gemacht haben sollte!
Bei mir geht es schon nächste Woche beim Rennen in Darmstadt weiter!

Hier noch 2 Links zu zwei Presseberichten

Bezirksblatt Zell am See

Trimotion Seite

Bis dahin.
Viele Grüße
Euer Juli